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	<title>Kommentare zu: Neue Version von KUG und OpenBib im Beta-Test</title>
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	<description>Das Blog zu OpenBib und OPAC 2.0</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Jul 2010 10:53:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Oliver Flimm</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/03/02/neue-version-von-kug-und-openbib-im-beta-test/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 19:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=11#comment-19</guid>
		<description>Liebe Frau Prof. Schulz,

vielen Dank für die offenen Worte und die beiden Empfehlungen zu Joy-of-use und Usability-Tests. Anders als z.B. bei beluga standen dem KUG leider niemals ausgewiesene Web-Usability-Experten zur Begleitung des Projektes und Erarbeitung konkreter Vorschläge zur Verfügung.

Das mag sicherlich auch mit den Ursprüngen des Projekts als ehemals &quot;kleinem&quot; Institutskatalog zusammenhängen, dessen personelle Ausstattung seit jeher relativ überschaubar ist - mit mir als alleinigem technischen Umsetzer und vier Bibliothekarinnen der Abteilung UGK, die u.a. als bibliothekarische &quot;Filter-Instanz&quot; meine Ideen auf Realitätstauglichkeit prüfen ;-) oder mit eigenen Vorschlägen zur KUG-Entwicklung beitragen.

Anders als andere - speziell auch DFG geförderte - Projekte, musste die Entwicklung des KUG Recherche-Portals immer irgendwie &quot;nebenher&quot; laufen, zusätzliche finanzielle Mittel oder externe Ressourcen standen nicht zur Verfügung. Um so mehr hatten uns dann auch die positiven Reaktionen und die öffentliche Aufmerksamkeit überrascht, mit der der KUG bedacht wurde.

Trotz Ihrer Kritik denke ich, dass wir mit der Beta-Version in einigen Bereichen sichtbare Fortschritte bei der Web-Usability machen konnten - obwohl sicherlich auch noch einiges an Weg vor uns liegt. Das ist uns bewusst. Problematisch ist dabei insbesondere der immerzu vorhandene Abwägungsprozess, der Web-Usability, Funktionalität, technische Realisierung(smöglichkeiten), usw. zu einem schlüssigen Ganzen vereinigen soll. Ich assoziiere das immer gerne mit der zu kleinen
Bettdecke, die alles abdecken soll - oder: there&#039;s no such thing as a free lunch.

Vorteilhaft ist hier jegliches Feedback - daher haben wir schließlich den Weg des öffentlichen Beta-Tests gewählt. Denn das Feedback, das wir bisher von unseren Nutzern so bekommen ist äusserst übersichtlich, um nicht zu sagen homöopathisch - im Bereich Web-Usability haben wir bisher z.B. nicht eine Rückmeldung mit Lob/Kritik, oder gar konkreten Verbesserungsvorschlägen bekommen. Das macht die Sache nicht einfacher...

Erfreut bin ich auf Ihr Seminar Wissensorganisation 2.0 bei wissorg20.wikispaces.com gestoßen, das auch den KUG evaluiert hatte. Leider war die dort im Handout zu OPAC 2.0 geäusserte Kritik - einer der Auslöser dafür, den bereits existierenden Plan einer entsprechenden Überarbeitung jetzt auch anzugehen - für uns nur punktuell fruchtbar, konkrete Verbesserungsvorschläge für gefundene Kritikpunkte waren quasi nicht vorhanden.

Die dort gefundenen Punkte waren zwar alles in allem sehr plakativ, aber nach meiner Einschätzung auch äusserst schwammig und für uns leider ohne den erhofften konstruktiven Nährwert. Aufgreifbar und
umsetzbar - weil konkreter - war lediglich die Kritik &quot;Überfüllt mit unklaren Icons&quot;. Wobei alle Icons über Tooltip-Hilfe verfügten, in der Hilfe erklärt waren und ich selber platzsparende Icons für ihre Übersichtlichkeit schätze - weil ein zusätzlicher Text meines Erachtens eben gerade nicht die Übersichtlichkeit einer Seite fördert, wenn man oft mit einer Anwendung arbeitet. Dazu kommt die generelle Schwierigkeit, ein sprechendes Icon für eine Funktion zu finden - idealerweise mit Wiedererkennungswert in anderen Katalogen - wenn diese en gros über diese Funktion gar nicht verfügen oder keine Icons eingesetzt werden.

Insgeheim hoffe ich natürlich schon, dass wir irgendwann einmal auch auf externe und neutrale Web-Usability-Experten zurückgreifen und mit diesen vernünftige Usability-Tests in unserer Nutzerbasis durchführen können, so dass wir als Resultat zu einem konkreten Überarbeitsungskatalog kommen. Denn darin sehe ich auch eine Stärken des KUG mit OpenBib - dass wir sehr flexibel und zeitnah Verbesserungsvorschläge aufgreifen und auch umsetzen können.

In diesem Sinne wünscht sich noch mehr Kritik (oder auch Lob) und Verbesserungsvorschläge ;-)

Oliver Flimm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Prof. Schulz,</p>
<p>vielen Dank für die offenen Worte und die beiden Empfehlungen zu Joy-of-use und Usability-Tests. Anders als z.B. bei beluga standen dem KUG leider niemals ausgewiesene Web-Usability-Experten zur Begleitung des Projektes und Erarbeitung konkreter Vorschläge zur Verfügung.</p>
<p>Das mag sicherlich auch mit den Ursprüngen des Projekts als ehemals &#8220;kleinem&#8221; Institutskatalog zusammenhängen, dessen personelle Ausstattung seit jeher relativ überschaubar ist &#8211; mit mir als alleinigem technischen Umsetzer und vier Bibliothekarinnen der Abteilung UGK, die u.a. als bibliothekarische &#8220;Filter-Instanz&#8221; meine Ideen auf Realitätstauglichkeit prüfen <img src='http://blog.openbib.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  oder mit eigenen Vorschlägen zur KUG-Entwicklung beitragen.</p>
<p>Anders als andere &#8211; speziell auch DFG geförderte &#8211; Projekte, musste die Entwicklung des KUG Recherche-Portals immer irgendwie &#8220;nebenher&#8221; laufen, zusätzliche finanzielle Mittel oder externe Ressourcen standen nicht zur Verfügung. Um so mehr hatten uns dann auch die positiven Reaktionen und die öffentliche Aufmerksamkeit überrascht, mit der der KUG bedacht wurde.</p>
<p>Trotz Ihrer Kritik denke ich, dass wir mit der Beta-Version in einigen Bereichen sichtbare Fortschritte bei der Web-Usability machen konnten &#8211; obwohl sicherlich auch noch einiges an Weg vor uns liegt. Das ist uns bewusst. Problematisch ist dabei insbesondere der immerzu vorhandene Abwägungsprozess, der Web-Usability, Funktionalität, technische Realisierung(smöglichkeiten), usw. zu einem schlüssigen Ganzen vereinigen soll. Ich assoziiere das immer gerne mit der zu kleinen<br />
Bettdecke, die alles abdecken soll &#8211; oder: there&#8217;s no such thing as a free lunch.</p>
<p>Vorteilhaft ist hier jegliches Feedback &#8211; daher haben wir schließlich den Weg des öffentlichen Beta-Tests gewählt. Denn das Feedback, das wir bisher von unseren Nutzern so bekommen ist äusserst übersichtlich, um nicht zu sagen homöopathisch &#8211; im Bereich Web-Usability haben wir bisher z.B. nicht eine Rückmeldung mit Lob/Kritik, oder gar konkreten Verbesserungsvorschlägen bekommen. Das macht die Sache nicht einfacher&#8230;</p>
<p>Erfreut bin ich auf Ihr Seminar Wissensorganisation 2.0 bei wissorg20.wikispaces.com gestoßen, das auch den KUG evaluiert hatte. Leider war die dort im Handout zu OPAC 2.0 geäusserte Kritik &#8211; einer der Auslöser dafür, den bereits existierenden Plan einer entsprechenden Überarbeitung jetzt auch anzugehen &#8211; für uns nur punktuell fruchtbar, konkrete Verbesserungsvorschläge für gefundene Kritikpunkte waren quasi nicht vorhanden.</p>
<p>Die dort gefundenen Punkte waren zwar alles in allem sehr plakativ, aber nach meiner Einschätzung auch äusserst schwammig und für uns leider ohne den erhofften konstruktiven Nährwert. Aufgreifbar und<br />
umsetzbar &#8211; weil konkreter &#8211; war lediglich die Kritik &#8220;Überfüllt mit unklaren Icons&#8221;. Wobei alle Icons über Tooltip-Hilfe verfügten, in der Hilfe erklärt waren und ich selber platzsparende Icons für ihre Übersichtlichkeit schätze &#8211; weil ein zusätzlicher Text meines Erachtens eben gerade nicht die Übersichtlichkeit einer Seite fördert, wenn man oft mit einer Anwendung arbeitet. Dazu kommt die generelle Schwierigkeit, ein sprechendes Icon für eine Funktion zu finden &#8211; idealerweise mit Wiedererkennungswert in anderen Katalogen &#8211; wenn diese en gros über diese Funktion gar nicht verfügen oder keine Icons eingesetzt werden.</p>
<p>Insgeheim hoffe ich natürlich schon, dass wir irgendwann einmal auch auf externe und neutrale Web-Usability-Experten zurückgreifen und mit diesen vernünftige Usability-Tests in unserer Nutzerbasis durchführen können, so dass wir als Resultat zu einem konkreten Überarbeitsungskatalog kommen. Denn darin sehe ich auch eine Stärken des KUG mit OpenBib &#8211; dass wir sehr flexibel und zeitnah Verbesserungsvorschläge aufgreifen und auch umsetzen können.</p>
<p>In diesem Sinne wünscht sich noch mehr Kritik (oder auch Lob) und Verbesserungsvorschläge <img src='http://blog.openbib.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Oliver Flimm</p>
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		<title>Von: Ursula Schulz</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/03/02/neue-version-von-kug-und-openbib-im-beta-test/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Ursula Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 17:30:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=11#comment-18</guid>
		<description>Lieber Oliver Flimm, Ihr Blogeintrag ermutigt mich zu einem Kommentar, weil mir Offenheit für Feedback wichtig ist. KUG zeigt mir, wie kreativ man mit den Möglichkeiten des Web 2.0 umgehen kann und welche Vielfalt an Funktionen in einen Katalog 2.0 integrierbar ist. 

Gleichzeitig:

Was sehe ich, wenn ich KUG aufrufe: Viele, viele graue Features. Auf den ersten Blick macht sich bei mir ein Gefühl von Widerwillen breit, nach dem Rumklicken durch ein paar Funktionen ein irgendwie breiiges Unbehagen. Sie formulieren es besser als ich: &quot;der spröde Charme der 90er Jahre&quot;. Ich möchte Sie dazu ermutigen, selbst für ein WB-Katalog etwas joy-of-use aufkommen zu lassen.

Ein paar Monate lang habe ich beluga begleitet. Es wurden ja einige Usability-Tests und Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Dabei gab es einen Punkt, in dem sich unsere Kontaktpersonen - fast alle von ihnen Power-User - ausnahmslos einig waren: &quot;Klarheit ist oberstes Gebot.&quot; (O-Ton). Nach meiner Erfahrung reichen Kommentare von eingeweihten KollegInnen und gewogenen Katalogbenutzern nicht aus, um ein realistisches Feedback zu bekommen. Deshalb ist meine zweite Empfehlung: Lassen Sie auf echte Usability-Tests an KUG ein. Vielleicht bekommen Sie dadurch Informationen, die Sie für Ihre Version 2.3 - oder eine spätere - gut gebrauchen können. 

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ursula Schulz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Oliver Flimm, Ihr Blogeintrag ermutigt mich zu einem Kommentar, weil mir Offenheit für Feedback wichtig ist. KUG zeigt mir, wie kreativ man mit den Möglichkeiten des Web 2.0 umgehen kann und welche Vielfalt an Funktionen in einen Katalog 2.0 integrierbar ist. </p>
<p>Gleichzeitig:</p>
<p>Was sehe ich, wenn ich KUG aufrufe: Viele, viele graue Features. Auf den ersten Blick macht sich bei mir ein Gefühl von Widerwillen breit, nach dem Rumklicken durch ein paar Funktionen ein irgendwie breiiges Unbehagen. Sie formulieren es besser als ich: &#8220;der spröde Charme der 90er Jahre&#8221;. Ich möchte Sie dazu ermutigen, selbst für ein WB-Katalog etwas joy-of-use aufkommen zu lassen.</p>
<p>Ein paar Monate lang habe ich beluga begleitet. Es wurden ja einige Usability-Tests und Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Dabei gab es einen Punkt, in dem sich unsere Kontaktpersonen &#8211; fast alle von ihnen Power-User &#8211; ausnahmslos einig waren: &#8220;Klarheit ist oberstes Gebot.&#8221; (O-Ton). Nach meiner Erfahrung reichen Kommentare von eingeweihten KollegInnen und gewogenen Katalogbenutzern nicht aus, um ein realistisches Feedback zu bekommen. Deshalb ist meine zweite Empfehlung: Lassen Sie auf echte Usability-Tests an KUG ein. Vielleicht bekommen Sie dadurch Informationen, die Sie für Ihre Version 2.3 &#8211; oder eine spätere &#8211; gut gebrauchen können. </p>
<p>Viel Erfolg wünscht Ihnen Ursula Schulz</p>
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