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	<title>Kommentare zu: Thematischer Zugang über Systematiken im Katalog 2.0</title>
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	<description>Das Blog zu OpenBib und OPAC 2.0</description>
	<lastBuildDate>Sat, 06 Mar 2010 13:19:19 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Oliver Flimm</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-51</link>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:14:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-51</guid>
		<description>Vielen Dank für den Erfahrungsbericht und die Beispiele aus dem sehr fortschrittlichen Katalog aus Bremen. Der gefällt mir ausgesprochen gut.

Da wir unser BK-basiertes systematisches Browsen im KUG noch nicht so lange anbieten, haben wir hier noch keine verlässlichen Zahlen.Mit dem KUG im Hintergrund bieten wir jedoch für die Bestände der USB seit einigen Jahren unseren &lt;a href=&quot;http://www.ub.uni-koeln.de/kataloge/ub/lbs/index_ger.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Systemtischen Katalog der Lehrbuchsammlung&lt;/a&gt;an. Zwar bleibt die Zahl der Anfragen hinter der generellen Nutzung des KUG deutlich zurück, in den letzten anderthalb Jahren wurde sie aber immerhin knapp 30000 mal genutzt. Für so ein Spartenprodukt ist das aus meiner Sicht akzeptabel. 

Ähnliches planen wir auch mit unserem Lesesaalbestand, da der Aufwand für die technische Verwirklichung sehr übersichtlich war und auch wir Abschied von entsprechenden Datengräbern im Word-Format nehmen wollen.

Die Anreicherung der Suche mit Beschreibungen aus den jeweiligen Systematikstellen - wie Sie sie umsetzen ist ein sehr effizienter Weg dem vorherrschenden &quot;Recherche-Typ&quot; unter den Katalognutzern einen spürbaren Mehrwert zu liefern. Das lässt sich aber auch nur machen, wenn die verwendete Systematik entsprechend ausführlich wie bei Ihnen ist. In den nächsten Monaten werde ich mir auch nochmal die RVK als mögliche Alternative für unsere BK - auch in diesem Kontext - anschauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Erfahrungsbericht und die Beispiele aus dem sehr fortschrittlichen Katalog aus Bremen. Der gefällt mir ausgesprochen gut.</p>
<p>Da wir unser BK-basiertes systematisches Browsen im KUG noch nicht so lange anbieten, haben wir hier noch keine verlässlichen Zahlen.Mit dem KUG im Hintergrund bieten wir jedoch für die Bestände der USB seit einigen Jahren unseren <a href="http://www.ub.uni-koeln.de/kataloge/ub/lbs/index_ger.html" rel="nofollow">Systemtischen Katalog der Lehrbuchsammlung</a>an. Zwar bleibt die Zahl der Anfragen hinter der generellen Nutzung des KUG deutlich zurück, in den letzten anderthalb Jahren wurde sie aber immerhin knapp 30000 mal genutzt. Für so ein Spartenprodukt ist das aus meiner Sicht akzeptabel. </p>
<p>Ähnliches planen wir auch mit unserem Lesesaalbestand, da der Aufwand für die technische Verwirklichung sehr übersichtlich war und auch wir Abschied von entsprechenden Datengräbern im Word-Format nehmen wollen.</p>
<p>Die Anreicherung der Suche mit Beschreibungen aus den jeweiligen Systematikstellen &#8211; wie Sie sie umsetzen ist ein sehr effizienter Weg dem vorherrschenden &#8220;Recherche-Typ&#8221; unter den Katalognutzern einen spürbaren Mehrwert zu liefern. Das lässt sich aber auch nur machen, wenn die verwendete Systematik entsprechend ausführlich wie bei Ihnen ist. In den nächsten Monaten werde ich mir auch nochmal die RVK als mögliche Alternative für unsere BK &#8211; auch in diesem Kontext &#8211; anschauen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Elmar</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-48</link>
		<dc:creator>Elmar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:30:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-48</guid>
		<description>In Bremen wurde im Jahr 2000 bereits eine Online-Version der aufstellungsbezogenen Systematik erstellt, die es bis dahin in diversen Word-Dateien kursietten. Mittlerweile umfasst diese Systematik ca. 66000 Klassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die hierarchische Abbildung der Systematiken implementiert. Der Nutzer konnte durch Anklicken der übergeordneten Klassen die jeweiligen zugeordneten Bücher anzeigen lassen.
Die Auswertung der Nutzerreaktionen zeigte jedoch, dass ein Großteil der Nutzer nicht hierarchisch dachte, sondern hauptsächlich die Experten, also die Bibliotheksmitarbeiter.
Aus diesem Grunde wurde auf die hierarchische Abbildung der Systematiken verzichtet.
Stattdessen behandeln wir die verbalisierte Form der Klassen, auch Klassenbeschreibung genannt, wie eigene Schlagwörter. Auch Synonyme und Homonyme, die Fachreferenten eigens in die Klassen eintragen können, werden indexiert. Auf diese Weise werden Suchanfragen mit Wörtern, die auch zugleich Klassenbeschreibungen sind, direkt mit Treffern aus dem Bestand beantwortet.
Ein Beispiel:
Die Suche nach &quot;Steuerhinterziehung  durch Kapitalflucht&quot; (http://tinyurl.com/kpx8tf ,  in Bremen mit vwl 757.8 klassifiziert) liefert Treffer aus dem klassifizierten Bestand, deren Titelbeschreibung in keiner Weise mit der Suchanfrage im Kontext stehen, aber durch die inhaltliche Zuordnung durch Fachreferenten entstanden (u.a. Treffer nr. 6 + 7).
Dieses Prinzip wurde 2005 implementiert und erfährt eine hohe Akzeptanz nicht nur durch Nutzer, sondern auch durch Mitarbeiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Bremen wurde im Jahr 2000 bereits eine Online-Version der aufstellungsbezogenen Systematik erstellt, die es bis dahin in diversen Word-Dateien kursietten. Mittlerweile umfasst diese Systematik ca. 66000 Klassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die hierarchische Abbildung der Systematiken implementiert. Der Nutzer konnte durch Anklicken der übergeordneten Klassen die jeweiligen zugeordneten Bücher anzeigen lassen.<br />
Die Auswertung der Nutzerreaktionen zeigte jedoch, dass ein Großteil der Nutzer nicht hierarchisch dachte, sondern hauptsächlich die Experten, also die Bibliotheksmitarbeiter.<br />
Aus diesem Grunde wurde auf die hierarchische Abbildung der Systematiken verzichtet.<br />
Stattdessen behandeln wir die verbalisierte Form der Klassen, auch Klassenbeschreibung genannt, wie eigene Schlagwörter. Auch Synonyme und Homonyme, die Fachreferenten eigens in die Klassen eintragen können, werden indexiert. Auf diese Weise werden Suchanfragen mit Wörtern, die auch zugleich Klassenbeschreibungen sind, direkt mit Treffern aus dem Bestand beantwortet.<br />
Ein Beispiel:<br />
Die Suche nach &#8220;Steuerhinterziehung  durch Kapitalflucht&#8221; (<a href="http://tinyurl.com/kpx8tf" rel="nofollow">http://tinyurl.com/kpx8tf</a> ,  in Bremen mit vwl 757.8 klassifiziert) liefert Treffer aus dem klassifizierten Bestand, deren Titelbeschreibung in keiner Weise mit der Suchanfrage im Kontext stehen, aber durch die inhaltliche Zuordnung durch Fachreferenten entstanden (u.a. Treffer nr. 6 + 7).<br />
Dieses Prinzip wurde 2005 implementiert und erfährt eine hohe Akzeptanz nicht nur durch Nutzer, sondern auch durch Mitarbeiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: till</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 20:07:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-43</guid>
		<description>Eine Mapping-Tabelle Notation -&gt; Name ist allerdings keine triviale Angelegenheit. Man frage bei Bedarf Ul (bei Twitter @ulhumm) dazu...
Dieser Kram aus analogen Zeiten ist irgendwie nur schwer verdaulich für Datenverarbeitungsanlagen, ist leider so...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mapping-Tabelle Notation -&gt; Name ist allerdings keine triviale Angelegenheit. Man frage bei Bedarf Ul (bei Twitter @ulhumm) dazu&#8230;<br />
Dieser Kram aus analogen Zeiten ist irgendwie nur schwer verdaulich für Datenverarbeitungsanlagen, ist leider so&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Scheuerl</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-42</link>
		<dc:creator>Robert Scheuerl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 11:28:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-42</guid>
		<description>Eine fachliche Suche in einem OPAC über eine Systemtik ist eine wesentliche Erweiterung. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit in den SISIS-webOPAC Systematiken einzubinden. Wir haben daher begonnen, da wo es gewünscht wurde, dies umzusetzen. Wir arbeiten da meist mit der RVK, die in Bayern weit verbeitet ist, aber auch über Bayern hinaus. Als Beispiel kann man sich das mal im Regensbuger OPAC (https://ubbx6.bib-bvb.de/InfoGuideClient.ubrsis/start.do?Login=igubr) ansehen. Man kann unter &quot;Fachliche Suche&quot; in der RVK navigieren, aber auch in der Systematik mit Begriffen suchen. Die gewünschten Systemstellen können dann ausgewählt werden und in die Suchmaske übernommen werden. Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Suchmaschinentechnik ist es uns auch gelungen, dass man mit übergordneten Systemstellen suchen kann.

Sinnvoll ist das natürlich nur, wenn möglichst der gesamte Bestand systematisiert ist. Wie die Lösung bei den Benutzern ankommt, kann ich leider nicht beurteilen. Ich habe da keine klaren Aussagen von den Bibliotheken.

Generell würde ich sowas aber nicht in Zusammenhang mit web2.0 oder katalog2.0 sehen. Es handelt sich halt um eine sinnvolle Erweiterung des OPAC.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine fachliche Suche in einem OPAC über eine Systemtik ist eine wesentliche Erweiterung. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit in den SISIS-webOPAC Systematiken einzubinden. Wir haben daher begonnen, da wo es gewünscht wurde, dies umzusetzen. Wir arbeiten da meist mit der RVK, die in Bayern weit verbeitet ist, aber auch über Bayern hinaus. Als Beispiel kann man sich das mal im Regensbuger OPAC (<a href="https://ubbx6.bib-bvb.de/InfoGuideClient.ubrsis/start.do?Login=igubr" rel="nofollow">https://ubbx6.bib-bvb.de/InfoGuideClient.ubrsis/start.do?Login=igubr</a>) ansehen. Man kann unter &#8220;Fachliche Suche&#8221; in der RVK navigieren, aber auch in der Systematik mit Begriffen suchen. Die gewünschten Systemstellen können dann ausgewählt werden und in die Suchmaske übernommen werden. Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Suchmaschinentechnik ist es uns auch gelungen, dass man mit übergordneten Systemstellen suchen kann.</p>
<p>Sinnvoll ist das natürlich nur, wenn möglichst der gesamte Bestand systematisiert ist. Wie die Lösung bei den Benutzern ankommt, kann ich leider nicht beurteilen. Ich habe da keine klaren Aussagen von den Bibliotheken.</p>
<p>Generell würde ich sowas aber nicht in Zusammenhang mit web2.0 oder katalog2.0 sehen. Es handelt sich halt um eine sinnvolle Erweiterung des OPAC.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Flimm</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-41</link>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-41</guid>
		<description>Dennoch sehe ich weiterhin lizenzrechtliche Probleme bei der konkreten Realisierung. 

Wie würde ich vorgehen, wenn die DDC vollkommen frei wäre? Da in den Instituten die DDC-Nummern und nicht die Bezeichnungen vergeben werden, würde ich zunächst (mindestens für die vergebenen Nummern) eine internationalisierte (=alle Sprachen, die ich bekommen könnte) Mapping-Tabelle DDC-NummerBeschreibung erstellen, so wie ich das z.B. auch schon bei der BK gemacht habe. Diese Datei als integraler Bestandteil der Software OpenBib würde natürlich frei zur Nachnutzung in das öffentliche CVS-Repository wandern. Bei der Indexierung der Titel würde ich dann zusätzlich zu den Nummern auch noch die Beschreibungen in den verschiedenen Sprache hinzunehmen bzw. als Synonyme in der Xapian-Suchmaschine hinterlegen. Bei der Anzeige könnte ich anhand des Mappings - anstelle beider Information - sicherlich auch auf die Beschreibung reduzieren. Hier stimme ich Ihnen ausdrücklich zu, dass eine Nennung der DDC-Nummer im Interesse der Nutzer nicht zwingend notwendig ist.. Schließlich würde ich einen DDC-Browser für unseren Bestand implementieren, so wie jetzt mit der BK und nur 2 Hierarchieebenen. 

Zentral ist das Mapping. Schon das ND in CC-BY-NC-ND würde mich nach meinem Verständnis daran hindern, die Daten der DNB - wenn Sie denn mal entsprechend lizensiert und zugreifbar sind - in einem anderen Format bereitzustellen. Je nach Gusto und lokalen Gegebenheiten kommt z.B. JSON, XML, YAML usw. zum Einsatz. Ich weiss nicht, ob das erlaubt ist. Dahingegen ist die Möglichkeit internationalisierte Versionen bereitzustellen ziemlich klar geregelt...sie ist nicht erlaubt. 

&lt;b&gt;Anstelle also einen thematischen Einstieg in den Katalog konkret umzusetzen muss ich mich mit multilingualen und -nationalen Lizenzierungsgeschichten herumschlagen - was letztlich dazu führt, dass ich (auch im eigenen Interesse) lieber die Finger davon lasse...&lt;/b&gt; Zumal wenn schon die DNB wegen der Verwendung des M-Wortes eine Unterlassungserkärung zugestellt bekommt, wie im &lt;a href=&quot;http://www.d-nb.de/standardisierung/pdf/p_se_20081211_v.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Protokoll zur 3. Sitzung der Expertengruppe Sacherschließung vom 11.12.2008&lt;/a&gt; zu lesen ist.

Ich habe mir gestern Abend auch einmal den OPAC und das DDC-Browsing des John F. Kennedy Instituts der FU Berlin angeschaut. Das ist wirklich nett. Leider habe ich direkt beim ersten Aufruf einen Fehler bekommen, dass das &quot;AJAX aus Frankfurt&quot; nicht funktioniert - da gabs wohl ein Problem mit dem WebService der DNB (Screenshots kann ich nachreichen). Danach funktionierte es dann aber tadellos. Auch wenn ich Mashups toll finde, so bevorzuge ich doch eine lokale Verarbeitung der jeweiligen Daten (wenn man legal drankommt), da man dann typischerweise mehr herausholen kann, als über einen definierten WebService geliefert wird - allein eine Indexierung wäre sonst nicht möglich. Daher hat die freie Verbreitung des Systematik-Mappings für mich einen so hohen Stellenwert. 

Die Frage, wie man selbst zu dieser Problematik steht und welche Punkte einem wichtig sind, ist sicherlich individuell unterschiedlich. Das mein Artikel kontovers gesehen werden kann war mir von vornherein klar. Michael hatte z.B. eine andere Gewichtung genannt. Die Punkte die er an erster und zweiter Stelle genannt hat sind wirklich sehr wichtig und ich stimme ihm auch hier ausdrücklich zu. Für mich ist die freie Nutzung und die freie Verbreitung halt nur noch einen wesentlichen Tick wichtiger... also eine Reihenfolge 1) Freiheit 2) Qualität 3) Verbreitung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dennoch sehe ich weiterhin lizenzrechtliche Probleme bei der konkreten Realisierung. </p>
<p>Wie würde ich vorgehen, wenn die DDC vollkommen frei wäre? Da in den Instituten die DDC-Nummern und nicht die Bezeichnungen vergeben werden, würde ich zunächst (mindestens für die vergebenen Nummern) eine internationalisierte (=alle Sprachen, die ich bekommen könnte) Mapping-Tabelle DDC-NummerBeschreibung erstellen, so wie ich das z.B. auch schon bei der BK gemacht habe. Diese Datei als integraler Bestandteil der Software OpenBib würde natürlich frei zur Nachnutzung in das öffentliche CVS-Repository wandern. Bei der Indexierung der Titel würde ich dann zusätzlich zu den Nummern auch noch die Beschreibungen in den verschiedenen Sprache hinzunehmen bzw. als Synonyme in der Xapian-Suchmaschine hinterlegen. Bei der Anzeige könnte ich anhand des Mappings &#8211; anstelle beider Information &#8211; sicherlich auch auf die Beschreibung reduzieren. Hier stimme ich Ihnen ausdrücklich zu, dass eine Nennung der DDC-Nummer im Interesse der Nutzer nicht zwingend notwendig ist.. Schließlich würde ich einen DDC-Browser für unseren Bestand implementieren, so wie jetzt mit der BK und nur 2 Hierarchieebenen. </p>
<p>Zentral ist das Mapping. Schon das ND in CC-BY-NC-ND würde mich nach meinem Verständnis daran hindern, die Daten der DNB &#8211; wenn Sie denn mal entsprechend lizensiert und zugreifbar sind &#8211; in einem anderen Format bereitzustellen. Je nach Gusto und lokalen Gegebenheiten kommt z.B. JSON, XML, YAML usw. zum Einsatz. Ich weiss nicht, ob das erlaubt ist. Dahingegen ist die Möglichkeit internationalisierte Versionen bereitzustellen ziemlich klar geregelt&#8230;sie ist nicht erlaubt. </p>
<p><b>Anstelle also einen thematischen Einstieg in den Katalog konkret umzusetzen muss ich mich mit multilingualen und -nationalen Lizenzierungsgeschichten herumschlagen &#8211; was letztlich dazu führt, dass ich (auch im eigenen Interesse) lieber die Finger davon lasse&#8230;</b> Zumal wenn schon die DNB wegen der Verwendung des M-Wortes eine Unterlassungserkärung zugestellt bekommt, wie im <a href="http://www.d-nb.de/standardisierung/pdf/p_se_20081211_v.pdf" target="_blank" rel="nofollow">Protokoll zur 3. Sitzung der Expertengruppe Sacherschließung vom 11.12.2008</a> zu lesen ist.</p>
<p>Ich habe mir gestern Abend auch einmal den OPAC und das DDC-Browsing des John F. Kennedy Instituts der FU Berlin angeschaut. Das ist wirklich nett. Leider habe ich direkt beim ersten Aufruf einen Fehler bekommen, dass das &#8220;AJAX aus Frankfurt&#8221; nicht funktioniert &#8211; da gabs wohl ein Problem mit dem WebService der DNB (Screenshots kann ich nachreichen). Danach funktionierte es dann aber tadellos. Auch wenn ich Mashups toll finde, so bevorzuge ich doch eine lokale Verarbeitung der jeweiligen Daten (wenn man legal drankommt), da man dann typischerweise mehr herausholen kann, als über einen definierten WebService geliefert wird &#8211; allein eine Indexierung wäre sonst nicht möglich. Daher hat die freie Verbreitung des Systematik-Mappings für mich einen so hohen Stellenwert. </p>
<p>Die Frage, wie man selbst zu dieser Problematik steht und welche Punkte einem wichtig sind, ist sicherlich individuell unterschiedlich. Das mein Artikel kontovers gesehen werden kann war mir von vornherein klar. Michael hatte z.B. eine andere Gewichtung genannt. Die Punkte die er an erster und zweiter Stelle genannt hat sind wirklich sehr wichtig und ich stimme ihm auch hier ausdrücklich zu. Für mich ist die freie Nutzung und die freie Verbreitung halt nur noch einen wesentlichen Tick wichtiger&#8230; also eine Reihenfolge 1) Freiheit 2) Qualität 3) Verbreitung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Prillinger</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-40</link>
		<dc:creator>Horst Prillinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 00:40:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-40</guid>
		<description>Ich habe gar nichts suggeriert, sondern einfach eine Meinung wiedergegeben. In dem angesprochenen Tweet wurde weder Ihr Name noch dieser Artikel erwähnt. Ihr Artikel hat mich einfach an zahlreiche Diskussionen an unserer Bibliothek erinnert, in denen dieses Argument genannt wurde.

Wie Benjamin Blinten ganz richtig sagt: wenn man die Zahlen sowieso sinnlos findet, warum besteht man dann darauf, sie anzuzeigen? Das gilt im Übrigen auch für die RVK, denn &#039;ML 5700&#039; ist gleich wenig aussagekräftig wie &#039;327.73&#039;, und wenn im Katalog &#039;Auswärtige Beziehungen—USA,&#039; angezeigt wird, ist es inhaltlich und lizenzrechtlich völlig egal, welcher der beiden Zahlencodes im System gespeichert ist. Die World Digital Library http://www.wdl.org/ klassifiziert alle Einträge nach DDC und führt vor, wie es ohne eine einzige Nummer (und ohne besondere Lizenz der OCLC) funktionieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gar nichts suggeriert, sondern einfach eine Meinung wiedergegeben. In dem angesprochenen Tweet wurde weder Ihr Name noch dieser Artikel erwähnt. Ihr Artikel hat mich einfach an zahlreiche Diskussionen an unserer Bibliothek erinnert, in denen dieses Argument genannt wurde.</p>
<p>Wie Benjamin Blinten ganz richtig sagt: wenn man die Zahlen sowieso sinnlos findet, warum besteht man dann darauf, sie anzuzeigen? Das gilt im Übrigen auch für die RVK, denn &#8216;ML 5700&#8242; ist gleich wenig aussagekräftig wie &#8216;327.73&#8242;, und wenn im Katalog &#8216;Auswärtige Beziehungen—USA,&#8217; angezeigt wird, ist es inhaltlich und lizenzrechtlich völlig egal, welcher der beiden Zahlencodes im System gespeichert ist. Die World Digital Library <a href="http://www.wdl.org/" rel="nofollow">http://www.wdl.org/</a> klassifiziert alle Einträge nach DDC und führt vor, wie es ohne eine einzige Nummer (und ohne besondere Lizenz der OCLC) funktionieren kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Blinten</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-39</link>
		<dc:creator>Benjamin Blinten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 13:53:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-39</guid>
		<description>Wir verwenden in unserer Bibliothek die DDC als Aufstellungssystematik und mithilfe von MelvilSearch von der DNB auch (gut versteckt) als Rechercheeinstieg im OPAC. Ich kann Herrn Prillinger nur beipflichten. MelvilSearch macht deutlich, dass schon jetzt sinnvoll hierarchisch per DDC recherchiert werden kann - einfach, indem nur die Benennungen der Klassen angezeigt werden. Warum ist es unbedingt notwendig, die DDC-Notationen zusätzlich anzuzeigen? Die Nutzer können mit &#039;327.73&#039; sowieso nichts anfangen. Und bald entfällt dann ja auch noch diese Einschränkung - vermutlich nicht für die englische Sprachversion, aber wenigstens gibt es bei der DDC überhaupt eine englische Version!

Die BK erfüllt eine ganz andere Aufgabe als die DDC oder RVK, sie ist weniger zur detaillierten Erschließung als zur groben Einordnung gedacht und durch ihren geringen Umfang für große Bestände kaum geeignet. Die RVK hat ihre eigenen Tücken, vor allem wird sie im Gegensatz zur DDC eher nebenberuflich und kooperativ gepflegt und aktualisiert. Außerdem gibt es bei der RVK sehr große Überschneidungen zwischen den einzelnen Fachsystematiken, aus denen sie besteht, es gibt für viele Themen also keine eindeutige Einordnung. Schließlich ist sie sehr stark auf Deutschland ausgerichtet, wogegen der anglo-amerikanische Bias der DDC in den letzten Jahren durch die internationalen Übersetzungsaktivitäten nachgelassen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verwenden in unserer Bibliothek die DDC als Aufstellungssystematik und mithilfe von MelvilSearch von der DNB auch (gut versteckt) als Rechercheeinstieg im OPAC. Ich kann Herrn Prillinger nur beipflichten. MelvilSearch macht deutlich, dass schon jetzt sinnvoll hierarchisch per DDC recherchiert werden kann &#8211; einfach, indem nur die Benennungen der Klassen angezeigt werden. Warum ist es unbedingt notwendig, die DDC-Notationen zusätzlich anzuzeigen? Die Nutzer können mit &#8216;327.73&#8242; sowieso nichts anfangen. Und bald entfällt dann ja auch noch diese Einschränkung &#8211; vermutlich nicht für die englische Sprachversion, aber wenigstens gibt es bei der DDC überhaupt eine englische Version!</p>
<p>Die BK erfüllt eine ganz andere Aufgabe als die DDC oder RVK, sie ist weniger zur detaillierten Erschließung als zur groben Einordnung gedacht und durch ihren geringen Umfang für große Bestände kaum geeignet. Die RVK hat ihre eigenen Tücken, vor allem wird sie im Gegensatz zur DDC eher nebenberuflich und kooperativ gepflegt und aktualisiert. Außerdem gibt es bei der RVK sehr große Überschneidungen zwischen den einzelnen Fachsystematiken, aus denen sie besteht, es gibt für viele Themen also keine eindeutige Einordnung. Schließlich ist sie sehr stark auf Deutschland ausgerichtet, wogegen der anglo-amerikanische Bias der DDC in den letzten Jahren durch die internationalen Übersetzungsaktivitäten nachgelassen hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-38</link>
		<dc:creator>Jakob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:58:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-38</guid>
		<description>Ich habe mir mal die Basisklassifikation aus deiner YAML-Datei vorgenommen und nach SKOS umgewandelt. Die Basis URI ist http://purl.org/NET/BK/ (eben registriert) und die Veröffentlichung unter http://www.talis.com/platform/cc/ ist beantragt. Das Perl-Skript zur Umwandlung kann ich gerne per Mail schicken. Hier ein Ausschnitt (SKOS in Turtle-Syntax):


@prefix skos: &lt;http://www.w3.org/2004/02/skos/core#&gt; .
@prefix dc: &lt;http://purl.org/dc/elements/1.1/&gt; .
@base &lt;http://purl.org/NET/BK/&gt; . 

&lt;&gt; a skos:ConceptScheme ;
  dc:title &quot;Basisklassifikation&quot;@de .
&lt;01&gt; a skos:Concept ;
  skos:notation &quot;01&quot; ;
  skos:altLabel &quot;Allgemeines&quot;@de ;
  skos:topConceptOf &lt;&gt; .
&lt;01.00&gt; a skos:Concept ;
  skos:notation &quot;01.00&quot; ;
  skos:altLabel &quot;Allgemeines&quot;@de ;
  skos:broader &lt;01&gt; .
&lt;01.10&gt; a skos:Concept ;
  skos:notation &quot;01.10&quot; ;
  skos:altLabel &quot;Bibliographie: Allgemeines&quot;@de ;
  skos:broader &lt;01&gt; .
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir mal die Basisklassifikation aus deiner YAML-Datei vorgenommen und nach SKOS umgewandelt. Die Basis URI ist <a href="http://purl.org/NET/BK/" rel="nofollow">http://purl.org/NET/BK/</a> (eben registriert) und die Veröffentlichung unter <a href="http://www.talis.com/platform/cc/" rel="nofollow">http://www.talis.com/platform/cc/</a> ist beantragt. Das Perl-Skript zur Umwandlung kann ich gerne per Mail schicken. Hier ein Ausschnitt (SKOS in Turtle-Syntax):</p>
<p>@prefix skos: &lt;http://www.w3.org/2004/02/skos/core#&gt; .<br />
@prefix dc: &lt;http://purl.org/dc/elements/1.1/&gt; .<br />
@base &lt;http://purl.org/NET/BK/&gt; . </p>
<p>&lt;&gt; a skos:ConceptScheme ;<br />
  dc:title &#8220;Basisklassifikation&#8221;@de .<br />
&lt;01&gt; a skos:Concept ;<br />
  skos:notation &#8220;01&#8243; ;<br />
  skos:altLabel &#8220;Allgemeines&#8221;@de ;<br />
  skos:topConceptOf &lt;&gt; .<br />
&lt;01.00&gt; a skos:Concept ;<br />
  skos:notation &#8220;01.00&#8243; ;<br />
  skos:altLabel &#8220;Allgemeines&#8221;@de ;<br />
  skos:broader &lt;01&gt; .<br />
&lt;01.10&gt; a skos:Concept ;<br />
  skos:notation &#8220;01.10&#8243; ;<br />
  skos:altLabel &#8220;Bibliographie: Allgemeines&#8221;@de ;<br />
  skos:broader &lt;01&gt; .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Lackhoff</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-37</link>
		<dc:creator>Michael Lackhoff</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:32:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-37</guid>
		<description>Ich finde das Kriterium &quot;frei&quot; zwar auch wichtig aber es käme erst an dritter Stelle, hinter 1) Verbreitung und 2) Qualität. Denn eine Klassifikation, die diese beiden Kriterien nicht erfüllt ist schlicht nutzlos oder sogar schädlich (da sie eine Erschließung vorgaukelt, die es so gar nicht gibt).

Eine Klassifikation hat für mich nur dann einen Sinn, wenn auch wesentlichen Teile des Bestandes damit klassifiziert sind oder (durch Fremddatenübernahme) werden können. Im Hinblick auf Web 2.0 würde ich dabei auch nicht nur auf die lokale Bibliothek schauen.

Zu 2) Wenn eine Klassifikation nichts taugt, kann sie noch so frei sein, dann helfe ich dem User nicht und dann kann ich es auch gleich lassen.

Für mich ergibt sich daraus: Entweder dafür sorgen, daß eine gute und freie Klassifikation weite Verbreitung findet (z.B. durch Absprache mit anderen großen Anbietern) oder in den sauren Apfel &quot;unfrei&quot; beissen (wobei diese Alternative ja nach dem Vor-Beitrag bald versüßt werden könnte) oder es einfach (vorerst) lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Kriterium &#8220;frei&#8221; zwar auch wichtig aber es käme erst an dritter Stelle, hinter 1) Verbreitung und 2) Qualität. Denn eine Klassifikation, die diese beiden Kriterien nicht erfüllt ist schlicht nutzlos oder sogar schädlich (da sie eine Erschließung vorgaukelt, die es so gar nicht gibt).</p>
<p>Eine Klassifikation hat für mich nur dann einen Sinn, wenn auch wesentlichen Teile des Bestandes damit klassifiziert sind oder (durch Fremddatenübernahme) werden können. Im Hinblick auf Web 2.0 würde ich dabei auch nicht nur auf die lokale Bibliothek schauen.</p>
<p>Zu 2) Wenn eine Klassifikation nichts taugt, kann sie noch so frei sein, dann helfe ich dem User nicht und dann kann ich es auch gleich lassen.</p>
<p>Für mich ergibt sich daraus: Entweder dafür sorgen, daß eine gute und freie Klassifikation weite Verbreitung findet (z.B. durch Absprache mit anderen großen Anbietern) oder in den sauren Apfel &#8220;unfrei&#8221; beissen (wobei diese Alternative ja nach dem Vor-Beitrag bald versüßt werden könnte) oder es einfach (vorerst) lassen.</p>
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		<title>Von: Oliver Flimm</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/07/01/thematischer-zugang-uber-systematiken-im-katalog-20/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:11:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.openbib.org/?p=23#comment-36</guid>
		<description>Derzeit sehe ich keine Irrtümer über den proprietären Charakter der DDC. Denn wie ich ausgeführt habe, reichen die ersten drei Stellen eben oft *nicht* aus. 

Wenn in der Zukunft die deutsche Version der DDC in vollständiger Tiefe unter einer CC-Lizenz steht, wenn auch CC-BY-NC-ND, dann wäre dies sicher ein vernünftiger erster Schritt. Gewonnen hätten wir dann aber leider immer noch nicht, denn der KUG ist wie viele andere Kataloge auch mehrsprachig. Diese Mehrsprachigkeit ließe sich dann bei der DDC z.B. für die englische Fassung nicht mehr durchhalten und somit haben unsere ausländischen Studenten ein größeres Problem, denn egal von wo sie kommen - in der Regel verstehen sie mehr Englisch als Deutsch. Das ist auch noch ein Problem bei der Verwendung der BK beim KUG.

Falls jedoch die gesamte DDC in allen Sprachversionen unter CC gestellt wird, dann ziehe ich meine Einwände gerne zurück. 

Über Twitter @librarymistress suggerieren Sie, ich will die DDC einfach nicht. Das stimme so nicht. Ich würde sie sehr gerne nutzen, denn z.B. für ein hierarchisches Browsing wäre sie gut geeignet. Nur unter den gegebenen lizenzrechtlichen Voraussetzungen weltweit habe ich damit ein Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit sehe ich keine Irrtümer über den proprietären Charakter der DDC. Denn wie ich ausgeführt habe, reichen die ersten drei Stellen eben oft *nicht* aus. </p>
<p>Wenn in der Zukunft die deutsche Version der DDC in vollständiger Tiefe unter einer CC-Lizenz steht, wenn auch CC-BY-NC-ND, dann wäre dies sicher ein vernünftiger erster Schritt. Gewonnen hätten wir dann aber leider immer noch nicht, denn der KUG ist wie viele andere Kataloge auch mehrsprachig. Diese Mehrsprachigkeit ließe sich dann bei der DDC z.B. für die englische Fassung nicht mehr durchhalten und somit haben unsere ausländischen Studenten ein größeres Problem, denn egal von wo sie kommen &#8211; in der Regel verstehen sie mehr Englisch als Deutsch. Das ist auch noch ein Problem bei der Verwendung der BK beim KUG.</p>
<p>Falls jedoch die gesamte DDC in allen Sprachversionen unter CC gestellt wird, dann ziehe ich meine Einwände gerne zurück. </p>
<p>Über Twitter @librarymistress suggerieren Sie, ich will die DDC einfach nicht. Das stimme so nicht. Ich würde sie sehr gerne nutzen, denn z.B. für ein hierarchisches Browsing wäre sie gut geeignet. Nur unter den gegebenen lizenzrechtlichen Voraussetzungen weltweit habe ich damit ein Problem.</p>
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