Das Joint Information Systems Committee (JISC), das u.a. die britischen Universitäten und Forschungseinrichtungen bei der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt, hat unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported License einen Leitfaden für den Einsatz und Nutzen offener bibliographischer Daten veröffentlicht – den Open Bibliographic Data Guide.

Dieser enthält

  • Informationen zum Wie und Warum
  • einen „Konfigurator“ für verschiedene „Use Cases“
  • Hinweise zur so wichtigen Wahl der „richtigen“ Lizenz
  • verschiedene Vorgehensweisen zur Erzeugung eines Zusatznutzens für verschiedene Zielgruppen (Pathways)
  • und eine schöne kategorisierte Zusammenstellung von Institutionen, die ihre Daten bereits geöffnet haben.

Für die Kommunikation und notwendige „Überzeugungsarbeit“ in den Bibliotheken sind solche Informationsseiten – wie schon der Entwurf des Open Data Flyer des hbz und dessen Adaption durch die  OKFN – so ausserordentlich wichtig.

Nur so kann ein realer Nutzen innerhalb der Bibliothekswelt und anderswo entstehen. So sind wir z.B. sehr dankbar über Rückmeldungen von Fehlern in Verbund-Katalogisaten, bei denen wir Bestand haben, (Verknüpfung von Titeln mit Personensätzen, die eine falsche PND besitzen), die extern bei der Verarbeitung unserer geöffneten Daten aufgefallen sind.

Ebenso hat gerade erst LibraryThing im Blogeintrag „Better German cataloging from open data“ die Verwendung der Konstanzer Daten verkündet.