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	<title>OpenBibBlog &#187; Ankündigungen</title>
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	<description>Das Blog zu OpenBib und OPAC 2.0</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Jan 2012 07:13:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>PaperC als eigener Katalog</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[PaperC]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit März 2010 werden Fachbücher in allen Katalogen des KUG durch Verweise auf die gegebenenfalls vorhandene Online-Version bei PaperC angereichert. So können unsere Nutzer bei ausgeliehenem Bestand &#8211; oder wenn gerade dringend etwas nachgeschlagen werden muss &#8211; direkt am Bildschirm nach einer kostenfreien Registrierung lesend auf das Buch zugreifen. Das Herunterladen von Seiten, Kapiteln oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2010 werden Fachbücher in allen Katalogen des KUG durch Verweise auf die gegebenenfalls vorhandene Online-Version bei PaperC angereichert. So können unsere Nutzer bei ausgeliehenem Bestand &#8211; oder wenn gerade dringend etwas nachgeschlagen werden muss &#8211; direkt am Bildschirm nach einer kostenfreien Registrierung lesend auf das Buch zugreifen.</p>
<p>Das Herunterladen von Seiten, Kapiteln oder des ganzen Buches ist <strong>nicht kostenfrei</strong>, bei Gesamtdownloads mancher Bücher sogar recht teuer. Das Buch Mastering Perl kostet z.B. bei PaperC 38 EUR verglichen mit 31.99 US$ direkt bei oreilly.com. Demgegenüber sind Kauf und Download beliebiger einzelner Seiten zu &#8220;Copy-Shop-Preisen&#8221; a 10 Cent bei anderen Anbietern in der Regel erst gar nicht möglich.</p>
<p>Bisher erscheinen Verweise zu PaperC lediglich für bereits im KUG nachgewiesene Fachbücher. Ist das Buch nicht im Bestand oder noch nicht elektronisch für den KUG erfasst, so laufen unsere Nutzer mit ihren Recherchen ins Leere.</p>
<p>Aus diesem Grund bieten wir jetzt den Gesamtbestand der mehr als 14.000 Fachbücher von PaperC als eigenen Katalog sowohl im KUG als auch &#8211; per Schnittstelle zum KUG &#8211; in der Standard-Recherche des <a title="Webseite und Rechercheportal der USB Köln" href="http://www.ub.uni-koeln.de/" target="_blank">USB-Portals</a> an.</p>
<p>Ermöglicht wird dies durch eine gegenüber 2010 deutlich erweiterte Export-Datei von PaperC. Neben der Hinzunahme wesentlicher bibliographischer Informationen wird nun auch ein <a title="XML Export von PaperC" href="http://paperc.de/documents/export.xml" target="_blank">Export im XML-Format</a> (derzeit 14.5 MB) angeboten. Dieser lässt sich relativ einfach in das Metadatenformat des KUG mit einem <a title="Programm simplexml2meta.pl" href="http://code.google.com/p/openbib/source/browse/trunk/conv/simple/simplexml2meta.pl" target="_blank">Konvertierunsprogramm für generische XML-Daten</a> sowie einer zugehörigen <a title="YAML Parametrisierung für PaperC" href="http://code.google.com/p/openbib/source/browse/trunk/conv/simple/conf/paperc.yml" target="_blank">Parametrisierung für die PaperC</a> XML-Daten umwandeln und dann einspielen.</p>
<p>Insgesamt bieten wir mit diesem neuen Katalog in beiden Recherche-Portalen &#8211; neben den bereits vorhandenen Katalogen unserer lizensierten &#8220;E-Books&#8221; &#8211; für unsere Nutzer einen bequemen Zugriff auf die von ihnen benötigte Literatur. Solange dieser Mehrwert durch das Angebot von PaperC in der derzeitigen Form für unsere Nutzer besteht ist die Bereitstellung des Katalogs eine sinnvolle Erweiterung unseres Rechercheangebots.</p>
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		<title>BerliOS wird eingestellt und OpenBib zieht um</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2011/10/11/berlios-wird-eingestellt-und-openbib-zieht-um/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[BerliOS]]></category>
		<category><![CDATA[Code-Hosting]]></category>
		<category><![CDATA[CVS]]></category>
		<category><![CDATA[Subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2004 wird das OpenBib-Projekt bei BerliOS gehostet, einer von Fraunhofer FOKUS betriebenen Infrastruktur für Open Source Projekte (Source Code Hosting, Wiki, Mailinglisten, Trouble Ticket System etc. pp.). Dazu gehört insbesondere das CVS-Reposistory, in dem alle Korrekturen und Erweiterungen von OpenBib nachgehalten wurden. Innerhalb der USB Köln dient dieses Repository gleichzeitig als Softwareverteilungswerkzeug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Jahr 2004 wird das OpenBib-Projekt bei BerliOS gehostet, einer von Fraunhofer FOKUS betriebenen Infrastruktur für Open Source Projekte (Source Code Hosting, Wiki, Mailinglisten, Trouble Ticket System etc. pp.).</p>
<p>Dazu gehört insbesondere das CVS-Reposistory, in dem alle Korrekturen und Erweiterungen von OpenBib nachgehalten wurden. Innerhalb der USB Köln dient dieses Repository gleichzeitig als Softwareverteilungswerkzeug zwischen den verschiedenen KUG-Produktionssystemen, auf denen OpenBib jeweils direkt in einem ausgecheckten Branch läuft.</p>
<p>Änderungen konnten so sehr einfach auf unserem Testsystem auf Herz und Nieren geprüft, dort danach eingecheckt und dann direkt auf allen Produktionssystemen ausgecheckt werden.</p>
<p>Leider erreichte mich &#8211; wie knapp 47.000 andere Nutzer  &#8211; am 30.9.2011 eine Mail von BerliOS, in der die Einstellung dieser Open Source Plattform bekannt gegeben wurde:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte BerliOS Entwickler und Anwender,</p>
<p>BerliOS wurde vor 10 Jahren als eines der ersten Repositories in<br />
Europa gegründet.  Es wurde von Fraunhofer FOKUS entwickelt und<br />
gepflegt. Als ein europäisches, nicht proprietäres Projekt verfolgt<br />
BerliOS das Ziel, die verschiedenen Open-Source-Akteure zu<br />
unterstützen und eine neutrale Vermittlerfunktion zu bieten. 2011<br />
wurden 4710 Projekte auf BerliOS gehosted, mit 50.000 registrierten<br />
Nutzern und über 2,6 Millionen Dateien Downloads jeden Monat. Wir sind<br />
stolz, dass wir mit BerliOS die Idee eines OSS-Repository nach Europa<br />
gebracht haben. Mittlerweile hat sich das Konzept durchgesetzt und es<br />
gibt zahlreiche gute Alternativen.</p>
<p>Leider hat ein Forschungsinstitut wie Fraunhofer FOKUS nur wenig<br />
Möglichkeiten, langfristig ein Repository wie BerliOS zu<br />
betreiben. Ein solches Projekt funktioniert nur, wenn es gelingt, eine<br />
Anschlussfinanzierung zu finden, bzw. Sponsoren oder Partner zu<br />
gewinnen, die das Repository übernehmen. Das ist im OSS-Bereich ein<br />
schwieriges Unterfangen. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage<br />
haben wir zwar Unterstützung an Geldmitteln und Arbeitsleistung<br />
signalisiert bekommen, für die wir uns bedanken. Leider reicht das<br />
Ergebnis aber nicht aus, um das Projekt auf eine nachhaltige<br />
finanzielle Basis zu stellen. Auch die Suche nach Sponsoren oder<br />
Partnern war leider erfolglos.</p>
<p>Open Source wird bei Fraunhofer FOKUS als Paradigma für<br />
zukunftsweisenden intelligenten IT-Einsatz verstanden. Es schmerzt uns<br />
deshalb um so mehr, dass wir gezwungen sind, den Betrieb von BerliOS<br />
zum 31.12.2011 einzustellen.<br />
[...]<br />
Wir bedanken uns bei allen, die über die Jahre BerliOS genutzt haben.</p>
<p>Fraunhofer FOKUS<br />
www.fokus.fraunhofer.de</p></blockquote>
<p>Auch ich möchte mich an dieser Stelle bei Fraunhofer FOKUS ganz herzlich für die Bereitstellung der für OpenBib so wichtigen Entwickler-/ und Projekt-Infrastruktur bedanken.</p>
<p>Es schmerzt, daß eine so nützliche &#8211; sowie speziell in Deutschland einmalige &#8211; Infrastruktur für Open Source Projekte nun Geschichte ist, und das bei &#8211; wie in <a title="Aussage zur den Kosten" href="http://www.heise.de/open/news/foren/S-Re-Hallo-Fraunhofer-Wie-viel-Geld-wird-denn-p-a-benoetigt/forum-212654/msg-20867054/read/" target="_blank">Heise News genannt</a> &#8211; aus meiner Sicht vergleichsweise überschaubaren Kosten von knapp 150.000 EUR pro Jahr für den Betrieb dieser Plattform.</p>
<p>Also heißt es für das OpenBib-Projekt nun: Sachen zusammenpacken, eine neue Plattform suchen und umziehen.</p>
<p>Das größte Problem ist dabei, eine geeignete neue Plattform zu finden. Hierzu wurde in der FOKUS-Mail dankenswerterweise direkt auf eine <a title="Informative Vergleichs-Matrix in der engl. Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_open_source_software_hosting_facilities" target="_blank">Vergleichs-Matrix entsprechender Systeme</a> in Wikipedia verlinkt.</p>
<p>Wie erwartet gehörte BerlioOS (sogar weltweit) zu den Systemen mit dem umfangreichsten Dienste-Spektrum. Eine Alternative zu finden mit folgenden Kern-Anforderungen war daher nicht einfach:</p>
<ul>
<li>Unterstützung von CVS und die Möglichkeit später auf Subversion zu wechseln. Git/Bazaar/Mercurial lohnt sich aus meiner Sicht für dieses Projekt erst einmal nicht.</li>
<li>Eine entsprechende Größe (Umfang Projekte/Nutzer, Bindung an etablierte Projekte) der Plattform, die eventuell auf Nachhaltigkeit und eine potentiell längere Verweilzeit als bei BerliOS schließen lässt&#8230;</li>
<li>kostenlos</li>
</ul>
<p>Die Mutter aller Hosting-Systeme &#8211; sourceforge.net &#8211; fiel sofort weg, da dort &#8211; ein Jahr nach der Einrichtung von OpenBib auf BerliOS &#8211; ein anderes Projekt gleichen Namens registriert wurde und der Projektname damit schlichtweg schon vergeben war.</p>
<p>Interessant waren ebenso: <a title="Wikipedia-Artikel zu Alioth" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alioth_%28Debian%29" target="_blank">Alioth</a> von Debian, <a title="Wikipedia-Artikel zu Savannah" href="http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Savannah" target="_blank">GNU Savannah</a> von der Free Software Foundation und <a title="Wikipedia-Artikel zu KForge" href="http://en.wikipedia.org/wiki/KForge" target="_blank">Knowledge Forge</a> von der Open Knowledge Foundation. Ohne die Bedingung der CVS Unterstützung wäre zusätzlich auch noch <a title="Wikipedia-Artikel zu Google Code" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_code" target="_blank">Google Code</a> geeignet.</p>
<p>Nach und nach lichtete sich die Auswahl.</p>
<p><a title="Savannah Homepage" href="http://savannah.gnu.org/" target="_blank">Savannah</a> verlangt &#8211; ganz FSF &#8211; für die <a title="Bewerbungs-Empfehlungen" href="http://savannah.gnu.org/maintenance/HowToGetYourProjectApprovedQuickly" target="_blank">Begutachtung des jeweiligen Projektes</a> die Lizenzdateien aller verwendeten Komponenten und Abhängigkeiten mitzuschicken. Die Arbeit, das alles zusammenzutragen, war einfach zu zeitraubend. Dafür greift OpenBib auf zu viele Open Source Komponenten zurück.</p>
<p><a title="Homepage von Knowledgeforge" href="http://knowledgeforge.net/" target="_blank">Knowledge Forge</a> ist begrenzt auf Projekte im Umfeld von Open Knowledge und es wäre zu argumentieren, wie eng dies definiert ist bzw. wie OpenBib da hereinpasst. Darüber hinaus ist KForge eher klein in Bezug auf die Anzahl der Nutzer und Projekte.</p>
<p>Übrig blieb schließlich <a title="Homepage von Alioth" href="http://alioth.debian.org/" target="_blank">Alioth</a> des Debian Projektes, bei dem ich am 1.10.2011 dann auch eine &#8220;Bewerbung&#8221; für die Aufnahme des OpenBib-Projektes eingereicht habe. So eine Bewerbung war auch bei BerliOS für OpenBib notwendig und das OK für das Projekt kam damals direkt am nächsten Tag.</p>
<p>Projekte auf Alioth sollen laut <a title="FAQ: Will you accept my project?" href="http://wiki.debian.org/Alioth/FAQ#Will_you_accept_my_project_.3F" target="_blank">FAQ</a> einen Bezug zum Debian-System haben. Da OpenBib einen engen Bezug zum Debian-System hat &#8211; es basiert auf einem laufenden Debian System, es werden Debian Pakete für fehlende Module sowie für die für OpenBib notwendige Infrastruktur in einem eigenen Debian-Repository unter <a title="OpenBib Repository für Debian-Pakete" href="http://packages.openbib.org/debian/" target="_blank">http://packages.openbib.org/debian/</a> bereitgestellt &#8211; schien eine Bewerbung dort naheliegend.</p>
<p>Bei Alioth habe ich nun insgesamt 10 Tage auf die Begutachtung gewartet &#8211; bisher ohne Ergebnis. Um nicht wie bei SourceForge.net mit dem Projektnamen OpenBib und der Policy &#8220;first come, first served&#8221; über ein anderes Projekt gleichen Namens zu stolpern, wurde schließlich kurzerhand das CVS-Repository nach Subversion migriert und das Projekt bei Google Code registriert.</p>
<p>Eigentlich war diese Migration nach Subversion für einen späteren Zeitpunkt geplant, aber vor dem Hintergrund, dass vor allem schnell ein neues Code-Repository benötigt wurde, damit die Entwicklung weitergehen kann, musste auf die ursprüngliche Anforderung &#8220;CVS&#8221; verzichtet werden.</p>
<p>Die notwendige Umwandlung des gesamten CVS-Repositories wurde nach der von Carlo Wood <a title="Howto: Converting CVS to subversion" href="http://carlo17.home.xs4all.nl/svn/cvs2svn.html" target="_blank">vorgeschlagenen &#8220;Vorbehandlung&#8221;</a> mit <em>cvs2svn</em> durchgeführt. Das so entstandene SVN-Dump-File wurde dann mit <em>svnadmin load</em> in ein lokales Repository eingeladen.</p>
<p>Die Einrichtung des Projektes bei Google Code geschieht instantan. Nach Anmeldung mit meinem Google-Account bei <a title="Googles Project Hosting" href="http://code.google.com/intl/de/projecthosting/" target="_blank">Googles Projekt Hosting Seite</a> musste nur ein Formular mit Namen und Kurzbeschreibung eingegeben werden, abschicken, fertig. Ab sofort stehen dem Projekt knapp 4 GB an Speicherplatz zur Verfügung. Eine nachträgliche Erweiterungsmöglichkeit schließt Google ausdrücklich nicht aus.</p>
<p>Das lokale OpenBib-SVN-Repository musste nun nur noch nach Reset des Google-Archivs auf Revision 0 mit <em>svnsync</em> dorthin übertragen werden. Bei OpenBib mit seinen knapp 5500 Revisionen dauerte das knapp 24 Stunden. Grund ist sicherlich die geringe DSL-Übertragungsleistung zuhause sowie ein potentieller Zwangs-Disconnect meines lokalen ISP.</p>
<p>Wie stabil Google Code im laufenden Betrieb ist, wird sich zeigen. Der Einstieg war jedenfalls denkbar einfach. Und die <a title="Projektseite bei Google Code" href="http://code.google.com/p/openbib/" target="_blank">neue Projektseite von OpenBib</a> bei Google Code macht auch einen ganz guten Eindruck.</p>
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		<item>
		<title>Ein mobiler Katalog mit jQuery Mobile</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2011/09/13/ein-mobiler-katalog-mit-jquery-mobile/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[iWebKit]]></category>
		<category><![CDATA[jQuery Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiler OPAC]]></category>

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		<description><![CDATA[Jakob Voss hatte bereits Anfang 2010 in einem Blog-Artikel die Entwicklungen im Bereich mobiler OPACs skizziert und eine eigene Design-Studie für PICA-Systeme vorgestellt. Diese basiert auf der bekannten Schnittstelle Z39.50/SRU sowie dem Toolkit iWebKit, das für diverse Smartphone-Betriebssysteme und -Browser optimiert ist. Auch Christian Hauschke hat diesen OPAC kurz darauf für den Gesamtkatalog Hannover eingesetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jakob Voss hatte bereits Anfang 2010 in einem <a title="Artikel: Bibliothekskataloge für mobile Endgeräte" href="http://jakoblog.de/2010/01/27/bibliothekskataloge-fur-mobile-endgerate/" target="_blank">Blog-Artikel</a> die Entwicklungen im Bereich mobiler OPACs skizziert und eine eigene <a title="Mobiler Test-OPAC im GBV" href="http://ws.gbv.de/mtest/" target="_blank">Design-Studie</a> für PICA-Systeme vorgestellt. Diese basiert auf der bekannten Schnittstelle Z39.50/SRU sowie dem Toolkit <a title="iWebKit" href="http://snippetspace.com/projects/iwebkit/" target="_blank">iWebKit</a>, das für diverse Smartphone-Betriebssysteme und -Browser optimiert ist. Auch Christian Hauschke hat diesen OPAC kurz darauf für den Gesamtkatalog Hannover <a title="Mobiler Hobsy Katalog" href="http://bibhann.wordpress.com/2010/02/12/mobiler-hobsy-katalog/" target="_blank">eingesetzt</a>.</p>
<p>In der Zwischenzeit machten mobile OPAC&#8217;s jedoch eher dadurch von sich reden, dass sie quasi kaum genutzt werden. Im offiziellen <a title="Mobil-Portal der Universität zu Köln" href="http://mobil.uni-koeln.de/" target="_blank">mobilen Portal der Universität zu Köln</a> brachte es die Buchrecherche gerade einmal auf <a title="Vortrag Peter Koestaedt: Jeder Klick zählt" href="https://eldorado.tu-dortmund.de/handle/2003/27153" target="_blank">knapp 5 Benutzer pro Tag</a>.</p>
<p>Seit ich selbst mit einem einfachen Smartphone (Nokia 5230, Symbian) unterwegs bin, weiss ich jedoch &#8211; unabhängig von der immer wieder postulierten Sinnlosigkeit eines mobilen OPACs &#8211; die Vorzüge von Webseiten und Inhalten zu schätzen, die für mobile Endgeräte mit kleinerem Bildschirm ausgelegt sind. Um möglichst viele Nutzer zu erreichen, wurde mir &#8211; gerade mit meiner bald obsoleten Smartphone-Plattform Symbian &#8211; sehr schnell klar, dass dies mit vertretbarem Aufwand nur mit Web-Applikationen und keinesfalls mit nativen Apps gelingen kann.</p>
<p>Nachdem der Mensaspeiseplan &#8211; sozusagen &#8220;die Killer-WebApp des mobilen Uni-Portals&#8221; &#8211; aus eben jenem verschwunden war, stolperte ich letztes Wochenende über die <a title="Mobiler Mensaspeiseplan" href="http://www.kstw.de/handy" target="_blank">mobile Version der Speisepläne</a> auf den Webseiten des Kölner Studentenwerks. Diese war als Web-App mit dem mobilen Ableger des altbekannten JavaScript-Toolkits <a title="Homepage von jQuery" href="http://jquery.com/" target="_blank">jQuery</a> umgesetzt &#8211; <a title="Homepage von jQuery Mobile" href="http://jquerymobile.com/" target="_blank">jQuery Mobile</a>.</p>
<p>Wie iWebKit unterstützt jQuery Mobile verschiedene Smartphone-Betriebssysteme und -Browser, wenn auch in einer <a title="Unterstützte Plattformen von jQuery.Mobile" href="http://jquerymobile.com/gbs/" target="_blank">Mehr-Klassen-Gesellschaft</a>. Nach einer kurzen Web-Recherche zeigte es sich jedoch schnell, dass bereits andere mobile OPACs auf dieses Toolkit gesetzt haben, darunter <a title="VuFind Homepage" href="http://vufind.org/" target="_blank">vuFind</a> und <a title="Projektseite bei Google Code" href="http://code.google.com/p/evergreen-mobile-opac/" target="_blank">Evergreen</a>.</p>
<p>Da OpenBib bereits jQuery nutzte, erschien jQuery Mobile als sinnvolle Wahl für einen mobilen OPAC. Zu dieser Wahl hat auch beigetragen, dass der HTML-Seitenaufbau von jQuery Mobile sehr übersichtlich war und die Online-Dokumentation einen guten Eindruck machte.</p>
<p>Für die eigentliche Umsetzung wurde dann mit OpenBib-Mitteln ein neues <a title="Basis-Templates std_header u. std_footer des Mobile-Profils" href="http://cvs.berlios.de/cgi-bin/viewvc.cgi/openbib/openbib/portal/perl/templates/profile/mobile/?pathrev=devel-2_4-branch" target="_blank">Mobil-Profil</a> erstellt und eine kleine Untermenge aller vorhandenen Templates &#8211; <a title="Für jQuery.Mobile angepasste Templates" href="http://cvs.berlios.de/cgi-bin/viewvc.cgi/openbib/openbib/portal/perl/templates/profile/mobile/views/richtermobile/?pathrev=devel-2_4-branch" target="_blank">derzeit insgesamt 16</a> &#8211; für ein Beispiel Mobil-Portal prototypisch angepasst. Die Wahl fiel dabei auf das Demo-Portal <a title="Standard Beispiel-Portal: Die Bibliothek Elise und Helene Richter" href="http://www.richter-bibliothek.de/" target="_blank">www.richter-bibliothek.de</a>. Mit der Spezialisierung dieser wenigen Templates gelang &#8211; mit entsprechend geringem Aufwand &#8211; an nur einem Abend bereits der Aufbau eines einfachen mobilen Recherche-Portals. Durch Hinzunahme und Anpassung weiterer OpenBib-Templates könnte dieses sukzessive um alle Funktionen erweitert werden, die ein Standard-OpenBib-Portal mitbringt &#8211; insbesondere Nutzerkonten, Verlängerungen usw.</p>
<p><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/09/richtermobile.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-459" title="Startseite der mobilen Richter-Bibliothek" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/09/richtermobile-256x300.png" alt="" width="256" height="300" /></a></p>
<p>Die Mobil-Version des Demo-Portals Richter-Bibliothek befindet sich unter</p>
<p><a title="Mobiles Beispiel-Portal der Bibliothek Elise und Helene Richter" href="http://m.richter-bibliothek.de/" target="_blank"><strong>http://m.richter-bibliothek.de/</strong></a></p>
<p>Sicherlich kann in diesem mobilen Portal noch das eine oder andere verbessert werden, insgesamt zeigt es jedoch, dass mobile Katalog-Portale nicht zwangsläufig mit riesigem Implementationsaufwand einhergehen &#8211; wie auch ich es anfangs befürchtete.</p>
<p>Und bei so einem geringen Aufwand lässt es sich dann auch sehr leicht verschmerzen, dass die Nutzerschaft eventuell nicht direkt in die Abertausende geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausleihkonto als Kalender und QR-Code</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2011/04/29/ausleihkonto-als-kalender-und-qr-code/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 09:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausleihkonto]]></category>
		<category><![CDATA[iCalendar]]></category>
		<category><![CDATA[QR-Code]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Integration von QR-Codes in den KUG vor wenigen Tagen haben wir nach weiteren praktischen Verwendungsmöglichkeiten im Umfeld eines Bibliothekskatalogs gesucht. Neben Text und URL&#8217;s lassen sich mit QR-Codes auch andere Inhalte transportieren. Besonders interessant erschien uns der Transport von Kalenderdaten, da sich diese in einem Kernbereich eines Katalogs &#8211; dem Ausleihkonto &#8211; befinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Integration von <a title="QR-Codes im KUG" href="http://blog.openbib.org/2011/04/21/qr-codes-im-kug/">QR-Codes in den KUG</a> vor wenigen Tagen haben wir nach weiteren <a title="Blog-Artikel: QR-Codes im bibliothekarischen Einsatz" href="http://log.netbib.de/archives/2011/04/29/qr-codes-im-bibliothekarischen-einsatz/" target="_blank">praktischen Verwendungsmöglichkeiten im Umfeld eines Bibliothekskatalogs</a> gesucht. Neben Text und URL&#8217;s lassen sich mit QR-Codes auch andere Inhalte transportieren. Besonders interessant erschien uns der Transport von Kalenderdaten, da sich diese in einem Kernbereich eines Katalogs &#8211; dem Ausleihkonto &#8211; befinden.</p>
<p>Vorgemacht hatte die Kopplung eines Ausleihkontos mit einem (eigenen) Kalender die Anwendung <a title="EDsync" href="http://www.elbedev.com/EDsync/EDsync.html" target="_blank">EDsync</a>, die neben der Anzeige der Entleihungen u.a. auch Anzeige von Gebühren, Verlängerung per Knopfdruck sowie VoiceOver für sehbehinderte Menschen bietet. EDsync ist jedoch nur für MacOS und iPhone verfügbar.</p>
<p>Damit unsere Nutzer die Leihfristenden ihrer entliehenen Medien besser im Blick behalten können, haben wir für das Ausleihkonto unseres Katalogs zunächst eine weitere Ausgabemöglichkeit im <a title="Englischer Wikipedia-Artikel" href="http://en.wikipedia.org/wiki/ICalendar" target="_blank">iCalendar</a>-Format integriert. Das war schnell gemacht, da lediglich ein weiterer Übergabeparameter für das neue Format und ein korrespondierender Abschnitt im <a title="ics-Definition für Leihfristenden" href="http://cvs.berlios.de/cgi-bin/viewvc.cgi/openbib/openbib/portal/perl/templates/circulation?revision=1.19&amp;view=markup&amp;pathrev=HEAD" target="_blank">Ausgabetemplate für die Entleihungen</a> hinzugefügt werden musste.</p>
<div id="attachment_367" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/ical-ausleihkonto.png"><img class="size-medium wp-image-367" title="ical-ausleihkonto" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/ical-ausleihkonto-300x164.png" alt="Ausleihkonto als iCalendar und per QR-Code" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Ausleihkonto als iCalendar und per QR-Code</p></div>
<p>Ein Nutzer kann damit per Knopfdruck einen Kalender seiner Entleihungen  herunterladen und &#8211; dank der Verwendung des iCalendar-Standards &#8211; in ein  beliebiges Kalender-Programm importieren. Um eine bestmögliche Kompatibilität sicherzustellen, wurde das von OpenBib generierte iCalendar-Format mit einem <a title="iCalendar Validator" href="http://icalvalid.cloudapp.net/" target="_blank">besonders kritischen Validator</a> überprüft und konnte dort einen Kompatiblität von 100% erreichen. Wichtig ist u.a.:</p>
<ul>
<li>Standard-Zeichenkodierung ist UTF8</li>
<li>Zeilenenden sind mit CRLF kodiert</li>
<li>Zeilen dürfen nicht länger als 78 Octets sein, können aber über spezielle Zeichen in der nächsten Zeile weitergehen</li>
<li>Doppelpunkte und Kommas müssen mit Backslash escaped werden</li>
<li>PRODID ist zwingend</li>
</ul>
<p>Bei der Erzeugung des Kalenders wurde aus Gründen der Unaufdringlichkeit bewusst auf das Setzen eines Erinnerungs-Alarms verzichtet.</p>
<p>Um in einem zweiten Schritt auch mobil einen möglichst schnellen und unkomplizierten Snapshot der Leihfristenden in den eigenen Smartphone-Kalender anbieten zu können, fiel unsere Wahl sofort auf den QR-Code. Kein Abtippen, kein Rumsurfen &#8211; einfach abknipsen und gut.</p>
<p>Auf die Problematik von QR-Codes und Kalenderdaten hatte kürzlich Christian Hauschke im Kontext <a title="Blog-Artikel: QR-Codes: Weitere Anwendungsmöglichkeiten" href="http://infobib.de/blog/2011/04/26/qr-codes-weitere-anwendungsmoglichkeiten/" target="_blank">weiterer Anwendungsmöglichkeiten von QR-Codes</a> berichtet. Sie liegt darin, dass</p>
<ul>
<li>es keinen definierten Standard für die Kodierung von Kalenderdaten in QR-Codes gibt. Neben der Möglickeit einen normalen standardkonformen iCalendar zu verwenden, wird z.B. <a title="Überblick verschiedener Inhalte in QR-Codes" href="http://code.google.com/p/zxing/wiki/BarcodeContents" target="_blank">vorgeschlagen</a> BEGIN/END:VCALENDAR wegzulassen</li>
<li>es zwar QR-Code-Generatoren <a title="Sehr umfrangreicher QR-Code-Generator" href="http://keremerkan.net/qr-code-and-2d-code-generator/" target="_blank">gibt</a>, die iCalendar generieren, aber nicht jede Readersoftware kommt damit zurecht. Oft (i-nigma, kaywa Reader) wird der Kalendereintrag dann nur als einfacher Text angezeigt und kann nicht in den Smartphone-Kalender übernommen werden.</li>
<li>QR-Codes für manche Ausleihkontos mit mehreren hundert Medien schlicht zu klein sein können (ja, das gibts&#8230;)</li>
</ul>
<p>All das spricht dagegen, die Kalenderinformationen direkt in einen QR-Code zu packen. Die direkte Platzierung der Information wäre sonst eigentlich der bevorzugte Weg gewesen. Andererseits verarbeiten die Smartphones einen per Web-Browser aufgerufenen iCalendar mit Mime-Type text/calendar normalerweise problemlos. Als QR-Code muss dann nur der URL zum Kalender kodiert werden.</p>
<p>Da die Ausleihdaten sehr privat und dementsprechend sensibel zu handhaben sind, darf nur ein autorisierter Zugriff auf den Kalender ermöglicht werden. Hier gab es zwei Varianten. Entweder sitzungsbasiert (SessionID) oder zustandslos (HTTP). Um dem Nutzer eine weitere Authentifizierung mit Benutzername und Passwort zu ersparen, haben wir den Weg über die SessionID gewählt.</p>
<p>Jenseits dieses neuen Betriebssystem- und Smartphone-übergreifenden Angebots im KUG steht der zusätzlichen Integration in dedizierte iPhone, Android, Symbian, etc. Anwendungen ala EDsync eigentlich nur die Schnittstellenproblematik entgegen. Bei der Definition oder Einigung auf konkrete <em>offene und frei verwendbare Schnittstellen</em> ist eine noch intensivere mobile Kopplung mit dem Katalog sicherlich zukünftig mit wenig Aufwand möglich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.openbib.org/2011/04/29/ausleihkonto-als-kalender-und-qr-code/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>QR-Codes im KUG</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2011/04/21/qr-codes-im-kug/</link>
		<comments>http://blog.openbib.org/2011/04/21/qr-codes-im-kug/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 12:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheksinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Exemplarinformation]]></category>
		<category><![CDATA[QR-Code]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) ist entsprechend Wikipedia ein zweidimensionaler (2D) Code, der durch geeignete Programme mit einem Photohandy (oder PDA oder Tab) verarbeitet werden kann. Das Handy kann so bequem als &#8220;Merkzettel&#8221; für recherchierte Katalog- und Bibliotheksinformationen genutzt werden. Seit ich vor rund einem Jahr das erste Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) ist entsprechend <a title="Mehr zu QR-Code in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code" target="_blank">Wikipedia</a> ein zweidimensionaler (2D) Code, der durch geeignete Programme mit einem Photohandy (oder PDA oder Tab) verarbeitet werden kann.</p>
<p>Das Handy kann so bequem als &#8220;Merkzettel&#8221; für recherchierte Katalog- und Bibliotheksinformationen genutzt werden.</p>
<p>Seit ich vor rund einem Jahr das erste Mal die Einbindung von QR-Codes im Heidelberger Katalog <a title="Heidelberger Katalog Heidi" href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/kataloge/heidi.html" target="_blank">Heidi</a> gesehen hatte, wanderte das Thema relativ schnell auf meine ToDo-Liste für OpenBib, blieb dort aber aus Zeitmangel bisher liegen. Erst durch die umfangreiche Zusammenstellung des QR-Code Einsatzes in diversen Bibliotheken, die Viola Voß in einer <a title="Viola Voß: QR-Codes in Bibliotheken?" href="http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg44703.html" target="_blank">Mail an InetBib</a> vor zwei Tagen verschickte, rückte das Thema wieder in meinen Fokus.</p>
<p>Für OpenBib wurde ich mit dem Perl-Modul GD::Barcode, in dem auch <a title="Dokumentation des Perl-Moduls" href="http://search.cpan.org/~kwitknr/GD-Barcode-1.15/Barcode/QRcode.pm" target="_blank">GD::Barcode::QRcode</a> enthalten ist, relativ schnell fündig. Mit diesem Modul konnte dann umgehend ein neuer <a title="Programmcode des QRCode-Konnektors" href="http://cvs.berlios.de/cgi-bin/viewvc.cgi/openbib/openbib/portal/perl/modules/OpenBib/Handler/Apache/Connector/QRCode.pm?revision=1.1&amp;view=markup&amp;pathrev=HEAD" target="_blank">QR-Code-Dienst</a> &#8211; in OpenBib-Sprache &#8220;Konnektor&#8221; genannt &#8211; umgesetzt werden. Die Essenz des Dienstes steckt in nur 4 Zeilen:</p>
<p><code><br />
use GD::Barcode::QRcode;</code><br />
<code>my $code = GD::Barcode::QRcode-&gt;new($text,{ECC =&gt; 'M', Version =&gt; 12, ModuleSize =&gt; 5});</code><br />
<code>$r-&gt;content_type("image/png");</code><br />
<code>$r-&gt;print($code-&gt;plot-&gt;png);<br />
</code></p>
<p>Dieser Dienst ist USB- und Uni-intern insbesondere auch dafür gedacht, erst einmal mit QR-Codes experimentieren zu können und diese dann gegebenenfalls vermehrt auch produktiv einzusetzen. Dabei geht es ganz zentral darum, Akzeptanz für den Nutzen der QR-Codes zu schaffen, denn hier liegt sicherlich das größte Problem: Aus der Niche &#8216;technische Spielerei, die sowiso niemand braucht&#8217; herauszukommen und als sinnvolles Werkzeugt aus dem bibliothekarischen Dienste-Werkzeugkasten akzeptiert zu werden.</p>
<p>Der Basis-URL des Dienstes lautet:</p>
<p><a title="Basis-URL" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/qrcode" target="_blank">http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/qrcode</a></p>
<p>Mit dem Parameter &#8216;<em>text</em>&#8216; wird dann der Text angehängt, der in einen QR-Code umgewandelt werden soll. Dieser ist derzeit (mit dem verwendeten ECC-Level M und der QR-Code Version 12) auf 419 aphanumerische Zeichen begrenzt, um die Größe des QR-Code-Bildes in einem erträglichen Rahmen zu halten. Weitere Informationen über die Kapazität von QR-Codes abhängig von ECC-Level und Version stellt der &#8216;QR-Code Erfinder&#8217; Denso Wave auf seiner <a title="Kapazitäten von QR-Codes" href="http://www.denso-wave.com/qrcode/vertable1-e.html" target="_blank">Webseite</a> zur Verfügung.</p>
<p>Der QR-Code-URL für den Text &#8217;123&#8242; ist somit z.B.</p>
<p><a title="QR-Code für 123" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/qrcode?text=123" target="_blank">http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/qrcode?text=123</a></p>
<p>Der KUG bedient mit QR-Codes zwei typische Szenarien: Informationen über Exemplare und Bibliotheken</p>
<h3>Exemplarinformationen</h3>
<p>Der Nutzer recherchiert im KUG verschiedene Titel und möchte diese dann im Regal finden. Wesentliche Informationen, die er sich für das jeweilige Exemplar merken muss, sind &#8216;Titel&#8217;, &#8216;Standort&#8217; (gegebenenfalls auch den Namen der Bibliothek) und &#8216;Signatur&#8217;.</p>
<p>Bei jedem relevanten Exemplar geht er mit der Maus im KUG über das QR-Code-Icon und fotographiert den dann erscheinenden QR-Code mit einem QR-Code-Reader-Programm auf seinem Handy (ohne aktiviertes JavaScript klickt er einfach auf das Icon). Mit der sukzessiv anwachsenden Bücher-Liste auf seinem Handy kann er dann zu den Regalen gehen und die jeweiligen Bücher heraussuchen.</p>
<p>Ein Beispiel ist z.B. folgender Titel aus dem Europäischen Dokumentationszentrum (EDZ) in der USB:<br />
<a title="Titel aus dem Katalog des EDZ" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/edz/4687797/1/kug/index.html" target="_blank"></a></p>
<div id="attachment_345" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/edz-qrcode.png"><img class="size-medium wp-image-345" title="edz-qrcode" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/edz-qrcode-300x148.png" alt="QR-Code mit relevanten Exemplar-Informationen" width="300" height="148" /></a><p class="wp-caption-text">QR-Code mit relevanten Exemplar-Informationen</p></div>
<p>Permalink:<a title="Titel aus dem Katalog des EDZ" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/edz/4687797/1/kug/index.html" target="_blank"> http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/edz/4687797/1/kug/index.html</a></p>
<p>Wesentlich ist hier neben der Signatur insbesondere auch die Sachgruppen-Nummer als weitere Standortangabe, da der Nutzer über diese erst den relevanten Regalabschnitt finden muss, bevor er dort mit der Signatur weitersucht.</p>
<h3>Bibliotheksinformationen</h3>
<p>Ein Nutzer möchte eine (Instituts-)Bibliothek aufsuchen. Wesentliche Informationen, die er sich hier merken muss, sind &#8216;Institutsname&#8217;, &#8216;Adresse&#8217; (gegebenfalls mit Gebäudeteilangaben) und &#8216;Öffnungszeiten&#8217;.</p>
<p>Auch diese Informationen kann er bequem mit seinem Handy über den QR-Code abfotographieren und verarbeiten.</p>
<p>Ein Beispiel ist z.B. die Instituts-Sicht des Instituts für Ethnologie im KUG:</p>
<div id="attachment_346" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/inst431-qrcode.png"><img class="size-medium wp-image-346" title="inst431-qrcode" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2011/04/inst431-qrcode-300x174.png" alt="Bibliotheksinformationen als QR-Code" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Bibliotheksinformationen als QR-Code</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link:<a title="KUG-Sicht des Instituts für Ethnologie" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/lastverteilung?view=inst431" target="_blank"> http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/lastverteilung?view=inst431</a></p>
<p>Im &#8216;Steckbrief der Bibliothek&#8217; findet er den QR-Code mit den relevanten Informationen.</p>
<p>Zusätzlich wird der QR-Code auch in der vollständigen Informationsseite zu einer jeden (Instituts-)Bibliothek im KUG angeboten. Dieser ist u.a. bei den Exemplaren über die besitzende Bibliothek oder im Steckbrief unter <em>[Mehr]</em> verlinkt.</p>
<h3>Benötigte Software für das Handy</h3>
<p>Um QR-Codes mit dem Handy zu verarbeiten benötigt man eine entsprechende Software für das Handy, wie z.B.</p>
<ul>
<li> den <a title="Link zum Download" href="http://www.i-nigma.com/Downloadi-nigmaReader.html" target="_blank">i-nigma Reader</a></li>
</ul>
<ul>
<li> oder den <a title="Link zum Download" href="http://reader.kaywa.com/" target="_blank">Kaywa Reader</a>.</li>
</ul>
<p>Beide Programme sind gratis. Speziell der i-nigma Reader unterstützt eine Vielzahl von Handy-Modellen (iPhone, Android, Symbian, Java-fähige Handys)</p>
<p>Gegenüber dem einfachen Abfotographieren hat der QR-Code den wesentlichen Vorteil, dass nicht einfach nur &#8216;ein Bild&#8217; abgespeichert wird, sondern der tatsächliche Text. Diesen Text kann man weiter verarbeiten, auflisten, abspeichern, weiterleiten oder &#8211; falls es ein URL ist &#8211; z.B. auch automatisch diesen über den Web-Browser im Smartphone aufrufen.</p>
<p>Wir sind froh das Thema QR-Codes ausgehend vom KUG nochmals aufgegriffen zu haben und überlegen uns gerade weitere <em>sinnvolle</em> Anwendungen innerhalb und außerhalb des KUG.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Offene bibliographische Daten: Es ist soweit!</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2010/03/12/offene-bibliographische-daten-es-ist-soweit/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz der Willigen]]></category>
		<category><![CDATA[Linked Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Bibliographic Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit wird im Bibliotheksbereich laut über die Freigabe der bibliographischen Daten als (Linked) Open Data nachgedacht &#8211; zuletzt in größerem Rahmen bei der SWIB09 im Kontext des Semantic Web. Kein anderer als der &#8220;Erfinder&#8221; des Web, Tim Berners Lee, propagierte schon vor einigen Jahren die Freigabe von Daten, zunächst als Roh-Daten, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einiger Zeit wird im Bibliotheksbereich laut über die Freigabe der bibliographischen Daten als (Linked) Open Data nachgedacht &#8211; zuletzt in größerem Rahmen bei der <a title="Semantic Web in Bibliotheken 2009" href="http://www.swib09.de/" target="_blank">SWIB09</a> im Kontext des Semantic Web. Kein anderer als der &#8220;Erfinder&#8221; des Web, Tim Berners Lee, <a title="TED-Rede von TBL: The year Open Data went Worldwide" href="http://www.ted.com/talks/view/id/788" target="_blank">propagierte</a> schon vor einigen Jahren die Freigabe von Daten, zunächst als Roh-Daten, dann beschrieben durch Web-Standards, um sie zum <a title="Vortrag von Leigh Dodds: Web integrated data" href="http://www.slideshare.net/ldodds/web-integrated-data" target="_blank">integralen Teil des Webs</a> zu machen. Diese Daten &#8211; oder Teile davon &#8211; können dann vielfältig genutzt und kombiniert werden &#8211; in Anwendungsgebieten, an die man selbst mit seinen Daten eventuell noch gar nicht gedacht hat. Adrian Pohl hat die Thematik der Freigabe bibliographischer Daten gerade sehr schön in dem Blog-Artikel &#8220;<a title="Blog Artikel zur Freigabe von bibliographischen Daten" href="http://www.uebertext.org/2010/03/die-zeit-ist-reif-wir-mussen-sie-nur.html  " target="_blank">Die Zeit ist reif, wir müssen sie nur pflücken</a>&#8221; zusammengefasst. Und diese Zeit ist nun endlich gekommen.</p>
<p>Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB Köln) hat heute in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) ihre bibliographischen Daten für die Allgemeinheit geöffnet. Jahrzehntelang wurde die Erfassung dieser Daten öffentlich finanziert, nun stehen sie der Öffentlichkeit in ihrer Gesamtheit uneingeschränkt zur Verfügung.</p>
<p>Zusammen mit der USB Köln haben sich weitere Bibliotheken zu einer Freigabe ihrer Daten entschlossen und mit dem hbz eine <a title="Pressemitteilung" href="http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/presse/pm/datenfreigabe" target="_blank">gemeinsame Mitteilung</a> verfasst.</p>
<p>Die zentrale Adresse mit Informationen über die von der USB Köln freigegebenen bibliographischen Daten ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a title="Offene bibliographische Daten an der USB Köln" href="http://opendata.ub.uni-koeln.de/" target="_blank">http://opendata.ub.uni-koeln.de/</a></strong></p>
<p>Zusätzlich wird auch auf Verbundebene im hbz eine Sammelstelle für alle freigegebenen bibliographichen Daten eingerichtet.</p>
<p>Durch die Freigabe der Daten wird es jedem möglich, die Daten herunterzuladen, zu modifizieren und für beliebige Zwecke zu nutzen.</p>
<p>Die bibliographischen Daten des Katalogs der USB Köln umfassen etwa 3.1 Millionen Titelaufnahmen, 1.5 Millionen Personenaufnahmen, 156 Tausend Körperschaftsaufnahmen, 40 Tausend Notationen sowie 243 Tausend Schlagworte (Stand: 12.3.2010).</p>
<p>Bereitgestellt werden die Daten in einem auf dem MAB2-Kategorienschema basierenden Metadaten-Format, das nächtlich im Rahmen des <a title="Kölner UniversitätsGesamtkatalog KUG" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/" target="_blank">KUG-Projektes </a>automatisch aus unserem Bibliothekssystem generiert wird. Im Rahmen dieses Projektes werden aus dem USB-Bestand auch Teilkataloge gebildet, z.B. des wirtschaftswissenschaftlichen Bestandes, der Lehrbuchsammlung usw. Auch diese automatisch generierten Daten werden an dieser Stelle getrennt bereit gestellt.</p>
<p>Das Metadaten-Format ist in diesem <a title="Beschreibung des Metadaten-Formats" href="http://wiki.openbib.org/index.php?title=Metadaten-Format" target="_blank">Wiki-Artikel</a> genau beschrieben und lässt sich sehr einfach weiter verarbeiten.</p>
<p>Alle Datenbestände werden unter dem URL <a title="URL für die freigegebenen Daten" href="http://opendata.ub.uni-koeln.de/dumps/" target="_blank">http://opendata.ub.uni-koeln.de/dumps/</a> bereit gestellt.</p>
<p>Jenseits der bibliographischen Daten im Katalog der USB Köln werden an der USB im Rahmen von Projekten weitere Bestände in anderen Spezial-Katalogen erfasst. Die Daten dieser Spezial-Kataloge werden ebenso freigegeben.</p>
<h3>CC zero als Lizenz/Waiver der Wahl</h3>
<p>Sämtliche Daten, die zum Download bereitstehen, sind unter der Creative Commons Lizenz <a href="http://creativecommons.org/about/cc0" target="_blank">CC0</a> veröffentlicht. Sie sind somit gemeinfrei, d.h. die Daten gehören allen und dürfen zu beliebigen Zwecken und ohne Auflagen genutzt werden. Jeder Person und Institution wird ein zeitlich und inhaltlich uneingeschränktes Nutzungsrecht an den Werken eingeräumt. Aus unserer Sicht ist die wirklich vollständige Freigabe als gemeinfreie Daten wesentliche Voraussetzung für ein semantisches Web mit Linked Data. Dies hatte bereits Patrick Danowski auf der SWIB09 in seinem Vortrag &#8220;<em>Free Data &#8211; the road to linked data</em>&#8221; (<a title="Vortragsfolien" href="http://www.swib09.de/vortraege/20091125_danowski.pdf" target="_blank">pdf</a>,<a title="Vortragsvideo" href="http://www.swib09.de/videos/swib_danowski.wmv" target="_blank">wmv</a>) sehr gut verdeutlicht.</p>
<p>Es freut mich ganz besonders, daß das hbz ein so innovatives Feld wie das Semantic Web und die Freigabe bibliographischer Daten besetzt hat, aktiv die Entwicklung voran treibt und hier als Katalysator und Kooperationspartner für unsere Aktivitäten an der USB und den anderen beteiligten Bibliotheken gewirkt hat.</p>
<p>Gerade die Einbeziehung von uns und den anderen &#8220;Willigen&#8221; in ihre interne Arbeitsgruppe war sehr fruchtbar und ich freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit, wenn wir im nächsten Schritt die Beschreibung unserer Daten durch Web-Standards wie OWL angehen.</p>
<p>Ich denke 2010 wird ein sehr spannendes Jahr!</p>
<p><strong>Update 12.4.2010</strong>: Die <em>Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen   Sporthochschule Köln</em> schließt sich der <em>Open-Access-Bewegung für bibliographische Daten</em> an. Weitere Informationen unter <a title="Freie Daten der ViFa Sport" href="http://www.vifasport.de/OpenDATA.html" target="_blank">http://www.vifasport.de/OpenDATA.html</a> und <a title="OpenDATA - Freie Katalogdaten" href="http://opendata.zbsport.de/" target="_blank">http://opendata.zbsport.de/</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PaperC im KUG</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2010/03/02/paperc-im-kug/</link>
		<comments>http://blog.openbib.org/2010/03/02/paperc-im-kug/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Mashups]]></category>
		<category><![CDATA[PaperC]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis: Seit dem 11.3.2010 werden in PaperC nicht mehr die ISBNs der Print-Ausgabe indexiert. Damit sind die Titel aus einem Bibliothekskatalog &#8211; wo eben diese vorhanden ist &#8211; nicht mehr auffindbar. Lukas Rieder von PaperC hat jedoch angekündigt, dass die Print-ISBNs zukünftig wieder erfasst werden sollen. Der Online-Dienst PaperC (Pay-per-Copy) bietet seinen Nutzern die Möglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Hinweis:</strong> Seit dem 11.3.2010 werden in PaperC nicht mehr die ISBNs der Print-Ausgabe indexiert. Damit sind die Titel aus einem Bibliothekskatalog &#8211; wo eben diese vorhanden ist &#8211; nicht mehr auffindbar. Lukas Rieder von PaperC hat jedoch angekündigt, dass die Print-ISBNs zukünftig wieder erfasst werden sollen.</p></blockquote>
<p>Der Online-Dienst <a title="Startseite von PaperC" href="http://paperc.de/" target="_blank">PaperC</a> (Pay-per-Copy) bietet seinen Nutzern die Möglichkeit kostenlos Fachbücher im Internet zu lesen und wurde mit dieser Idee &#8220;Startup des Jahres&#8221;. Will der Nutzer Seiten aus einem Fachbuch weiter verarbeiten, so zahlt er dafür 10 Cent pro Seite  und kann fortan laut PaperC-Startseite</p>
<ul>
<li>Seiten herunterladen und ausdrucken</li>
<li>Textstellen einfach kopieren und zitieren</li>
<li>eigene Notizen anfügen und online verwalten</li>
</ul>
<p>Für Rechercheplattformen wie dem KUG mit seinen Nutzern ist PaperC damit ein sehr nützlicher Dienst, stellt er doch eine interessante Alternative zu teuer erworbenen E-Books dar. Gerade in der letzten Woche  schlug der Dienst in der Blogsphäre einige <a title="PaperC und die Verbünde" href="http://andreaarndt.wordpress.com/2010/03/01/paperc-mal-wieder/" target="_blank">Wellen</a>, als der Verlag O&#8217;Reilly 600 Bücher zu PaperC beisteuerte und die Einbindung von PaperC in Verbundkataloge thematisiert wurde. Sehr erfreulich ist die Bereitschaft von PaperC seine Metadaten zur Kataloganreicherung zu liefern. Ebenso wurde auf <a title="API-Wunsch im Feedback Forum" href="http://feedback.paperc.de/forums/7110-paperc-feedback/suggestions/300640-api-f-r-mashups?ref=title" target="_blank">breiten Wunsch</a> ein API fertig gestellt, dass allerdings bisher noch nicht öffentlich im Blog dokumentiert ist.</p>
<p>Um unseren Nutzern die Vorteile von PaperC schon jetzt anbieten zu können &#8211; und weil die Implementierung eine Sache von knapp 3 Minuten war &#8211; zeigt der KUG nun bei den Vollanzeigen derjenigen Titeln, die in PaperC vorhanden sind, deren Verfügbarkeit direkt an &#8211; wie im Beispiel-Titel &#8220;<a title="PermaLink zum Beispieltitel im KUG" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/inst006/6588/1/kug/index.html" target="_blank">Programming web services with Perl</a>&#8220;.</p>
<p><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2010/03/paperc-example1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-124" title="paperc-example" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2010/03/paperc-example1-300x178.png" alt="" width="300" height="178" /></a></p>
<p>Der schon für die Einbindung von Google Books verwendete Mashup-Mechanismus im KUG ist sehr einfach und verzichtet bewusst auf die Verwendung von JavaScript. Stattdessen wird lediglich ein Bild mit einem URL verlinkt, der die Recherche bzw. den Einsprung in den jeweiligen Dienst (über die in der Titelaufnahme enthaltene ISBN) aufruft. Im Fall von PaperC ist das einfach</p>
<pre><a title="Recherche-Link des Titels in PaperC" href="http://paperc.de/search?query=0596002068&amp;commit=Suchen" target="_blank">http://paperc.de/search?query=0596002068&amp;commit=Suchen</a></pre>
<p>Das &#8220;Verfügbarkeits-Bild&#8221; wird dynamisch über einen <a title="Konnektor zur Erzeugung des Verfügbarkeitsbildes" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/portal/perl/modules/OpenBib/Handler/Apache/Connector/AvailabilityImage.pm?view=log" target="_blank">Konnektor</a> erzeugt. Dieser überprüft &#8211; ebenfalls über eine einfache Recherche &#8211; die Verfügbarkeit. Ist der jeweilige Titel bei PaperC enthalten, so wird das PaperC-Bild ausgegeben und der Recherche-Link ist nutzbar, falls nicht wird stattdessen ein transparenter Pixel ausgegeben und der Link ist unsichtbar.</p>
<p>Wichtig ist bei dieser Art der Nutzung  für den konnektorseitigen Aufruf &#8211; z.B. bei Google Books &#8211; die Weiterreichung der IP des aufrufenden Nutzers über den auch in Proxies gesetzten X-Forwarded-For-Header, um einem generellen Blocking der IP des Portal-Rechners zu entgehen. Da bei PaperC darüber hinaus ein Buch nicht über seine korrespondierende ISBN13 recherchierbar zu sein scheint, falls nur die ISBN10 ursprünglich vorhanden ist,  konnten wir für den Konnektor nicht die sonst übliche Normierung auf ISBN13 nutzen, sondern mussten 1:1 die in der KUG Titelaufnahme enthaltene ISBN10 verwenden.</p>
<p>Stehen später dann irgendwann einmal die Metadaten oder das API wirklich zur Verfügung, kann für den KUG im Hintergrund problemlos &#8211; und für den Nutzer weitgehend unsichtbar &#8211; eine Umstellung darauf erfolgen.</p>
<p><strong>Update 2.3.2010</strong>: Nach einer Anregung in einem <a title="PaperC Anfrage" href="http://twitter.com/paper_c/status/9870029936" target="_blank">Tweet</a> geht aus dem PaperC-Verfügbarkeitsbild nun eindeutig hervor, dass die Lehrbücher kostenlos gelesen werden können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.openbib.org/2010/03/02/paperc-im-kug/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Verweise auf aktuelle Zeitschriftenartikel mit TicTocs im KUG</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/12/10/verweise-auf-aktuelle-zeitschriftenartikel-mit-tictocs-im-kug/</link>
		<comments>http://blog.openbib.org/2009/12/10/verweise-auf-aktuelle-zeitschriftenartikel-mit-tictocs-im-kug/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 22:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Mashups]]></category>
		<category><![CDATA[SeeAlso]]></category>
		<category><![CDATA[TicTocs]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der TicTocs Journal Tables of Contents Dienst wurde konsortial unter Führung der University of Liverpool Library erschaffen, um den Nutzern mit wenig Aufwand eine Übersicht der zuletzt in einer Zeitschrift veröffentlichten Artikel zu geben. Der Nutzer sucht zunächst nach den ihn interessierenden Zeitschriften und kann diese dann mit nur einem &#8220;Tic&#8221; anhaken und dauerhaft abonnieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="TicTocs Webseite" href="http://www.tictocs.ac.uk/" target="_blank">TicTocs Journal Tables of Contents Dienst</a> wurde konsortial unter Führung der University of Liverpool Library erschaffen, um den Nutzern mit wenig Aufwand eine Übersicht der zuletzt in einer Zeitschrift veröffentlichten Artikel zu geben. Der Nutzer sucht zunächst nach den ihn interessierenden Zeitschriften und kann diese dann mit nur einem &#8220;Tic&#8221; anhaken und dauerhaft abonnieren.</p>
<p>Kernstück dieses Dienstes sind RSS-Feeds der entsprechenden Zeitschriften auf Verlagsseite, die die gewünschten Informationen zum Artikel wie Titel, URL zum Volltext sowie Abstract bereitstellen. In diesem Sinne werden im TicTocs-Dienst eben jene RSS-Feeds zu möglichst vielen Zeitschriften gesammelt. Derzeit umfasst der Dienst die aktuellsten Inhaltsverzeichnisse zu 12719 Zeitschriften von 448 Verlagen.</p>
<p>Interessant wird dieser Dienst für einen Katalog, wie z.B. den Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG), dadurch, daß die Betreiber des TicTocs-Dienstes die von ihnen gesammelten RSS-Feeds für jedermann als Tabulator-separierte Tabelle unter <a title="RSS-Feeds mit Informationen" href="http://www.tictocs.ac.uk/text.php" target="_blank">http://www.tictocs.ac.uk/text.php</a> zur weiteren Nutzung bereitstellen.</p>
<p>Sehr vorteilhaft ist dabei, daß zu den Feeds &#8211; wenn immer möglich &#8211; sowohl die ISSN der Printausgabe wie auch der elektronischen Ausgabe mitgeliefert werden. Edlef Stabenau hatte bereits im März im netbib-Weblog darüber <a title="TicTocs für den eigenen Katalog" href="http://log.netbib.de/archives/2009/03/18/tictocs-fur-den-eigenen-katalog/" target="_blank">berichtet</a>, aber leider hatte ich das damals wohl überlesen und bin erst vor drei Wochen auf diesen Dienst gestoßen&#8230;</p>
<p>Die Integration in den KUG war dann schnell erledigt. Die Anreicherung der Titelaufnahmen geschieht &#8211; wie immer &#8211; katalogübergreifend in unserer zentralen Anreicherungsdatenbank, wobei der Identifizierungsschlüssel diesmal die ISSN ist. Die Einspielung der RSS-Feeds zu den ISSN&#8217;s in diese Datenbank übernimmt unser Skript <a title="Programm im CVS" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/conv/enrichmnt/tictocs2enrich.pl" target="_blank">tictocs2enrich.pl.</a> Der Aufruf dieser Feeds und die Anzeige in den Titelaufnahmen kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Am ehesten Web 2.0-artig ist sicherlich die Einbindung ausschließlich via JavaScript mit dem JQuery-Plugin <a title="jFeed-Plugin" href="http://plugins.jquery.com/project/jFeed" target="_blank">jFeed</a> (funktioniert wegen der JavaScript-Sandbox aber nur mit Proxy) oder mit <a title="AJAX Feed API von Google" href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/ajaxfeeds/" target="_blank">Googles AJAX Feed API</a>.</p>
<p>Stattdessen haben wir den noch fehlende RSS-Reader mit effektiv 2 Zeilen Perl-Code in einer eigenen Methode <a title="Utilities-Klasse zur Nutzung in Templates" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/portal/perl/modules/OpenBib/Template/Utilities.pm" target="_blank">load_rss_feed</a> für die Nutzung in unserem Templating-System realisiert: So können wir für die JavaScript-Nutzer alles via AJAX anbieten, für die anderen &#8211; mit aus Sicherheitsgründen deaktiviertem JavaScript &#8211; die Informationen aber dennoch einfach als weitere Seite verlinken. Die eigentliche Ausgabe übernimmt das Informations-Template <a title="Template sowohl für die Ausgabe des Feeds" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/portal/perl/templates/info_62" target="_blank">info_62</a>, das sowohl die Ausgabe via AJAX, wie auch als eigenständige Webseite übernimmt.</p>
<p>Hier nun zwei konkrete Beispiel im KUG.</p>
<p>Zunächst die Zeitschrift <a title="PermaLink des Titels im KUG" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/inst001/6396839/1/kug/index.html" target="_blank">Remote Sensing</a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_69" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/12/tictocs-remotesending.png"><img class="size-medium wp-image-69" title="tictocs-remotesending" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/12/tictocs-remotesending-300x216.png" alt="Die Zeitschrift Remote Sensing" width="300" height="216" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>und danach die Zeitschrift <a title="PermaLink des Titels im KUG" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/inst001/79794/1/kug/index.html" target="_blank">Nature</a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_68" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/12/tictocs-nature.png"><img class="size-medium wp-image-68" title="tictocs-nature" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/12/tictocs-nature-300x215.png" alt="Die Zeitschrift Nature" width="300" height="215" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Mit der Integration von TicTocs können wir unseren Nutzern fortan sinnvolle Zusatzinformationen zu den abgedeckten Zeitschriften geben. Gemessen an dem geringen Integrationsaufwand wünschen wir TicTocs den Einzug in möglichst viele weitere Kataloge.</p>
<p><strong>Update 21.12.2009:</strong></p>
<p>Damit andere Interessierte den TicTocs-Dienst noch einfacher als Mashup in ihre eigenen Kataloge einbinden können &#8211; unter anderem auch wir selbst mit unserem <a title="USB Portal = Integration Webseiten und Rechercheanwendung" href="http://www.ub.uni-koeln.de/" target="_blank">USB-Portal</a> &#8211; bieten wir ihn selbst via <a title="SeeAlso Abfrageprotokoll" href="http://wiki.openbib.org/index.php?title=SeeAlso_Abfrageprotokoll" target="_blank">SeeAlso-Protokoll</a> an. Der Dienst hat den Namen <em>issn2tictocs</em> und kann sehr einfach mit einem Formatparameter <em>seealso</em> sowie dem Namen einer optionalen Callback-Funktion aufgerufen weden. Als Standard-Darstellung wir JSON zurückgeliefert.</p>
<p>Hier beispielsweise der Aufruf für die Zeitschrift <a title="SeeAlso Aufruf mit Callbackfunktion callme" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/seealso/issn2tictocs?id=2072-4292&amp;format=seealso&amp;callback=callme" target="_blank">Remote Sensing</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kataloganreicherung mit Schlagworten</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/11/09/kataloganreicherung-mit-schlagworten/</link>
		<comments>http://blog.openbib.org/2009/11/09/kataloganreicherung-mit-schlagworten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Datenaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Kataloganreicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagworte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bekanntes Problem der Zusammenführung vieler Katalogbestände unter einer Rechercheoberfläche &#8211; egal, ob als klassische föderierte Suche oder als Suchmaschine mit einem/mehreren Indizes realisiert &#8211; ist für den Nutzer die z.T. hohe Heterogenität der erfassten Daten und ihrer inhaltlichen Erschließung. Dazu gehört z.B. die Vergabe von Medientypen, die Systematisierung oder die Verschlagwortung. Daher besteht eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bekanntes Problem der Zusammenführung vieler Katalogbestände unter einer Rechercheoberfläche &#8211; egal, ob als klassische föderierte Suche oder als Suchmaschine mit einem/mehreren Indizes realisiert &#8211; ist für den Nutzer die z.T. hohe Heterogenität der erfassten Daten und ihrer inhaltlichen Erschließung. Dazu gehört z.B. die Vergabe von Medientypen, die Systematisierung oder die Verschlagwortung. Daher besteht eine der zentralen Aufgaben in der Architektur und den Funktionen eines Recherche-Portals gerade darin, hier konkrete Lösungen zu finden, um dieser Heterogenität einigermaßen Herr zu werden &#8211; und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zu ziehen. Kurz gesagt also nichts weniger, als auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Daten möglichst automatisiert eine Homogenität zu erzeugen, wo ürsprünglich eigentlich gar keine ist.</p>
<p>Hier sind Recherche-Portale mit eigener Datenhaltung &#8211; wie z.B. <a title="Bielefeld Academic Search Engine" href="http://www.base-search.net/" target="_blank">BASE</a>, <a title="Testversion von Beluga" href="http://beluga.sub.uni-hamburg.de/" target="_blank">beluga</a>, <a title="Heidi Katalog" href="http://heidi.ub.uni-heidelberg.de/" target="_blank">Heidi</a> oder der <a title="Kölner UniversitätsGesamtkatalog" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/" target="_blank">KUG</a> &#8211; ganz klar im Vorteil, da erst dort datenbestandsübergreifend einheitliche Analysen sowie Anreicherungen vorgenommen werden und diese auch wieder in den Datenbestand zurückfließen können. Die erweiterten oder angepassten Daten stehen dann für die Recherche und die Anzeige also wieder zur Verfügung. Eine standardisierte Zugriffsschnittstelle auf entfernte Daten kann so etwas nicht leisten.</p>
<p>Vor einiger Zeit erhielt ich die Kopie einer Arbeit über den KUG im Rahmen des MALIS-Studiengangs an der FH Köln mit dem Titel &#8220;<em>Der Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) &#8211; Analyse der praktischen Inhaltserschließung</em>&#8220;. In dieser Arbeit wurden sehr viele der Probleme angesprochen, mit denen wir uns wegen eben jener ausgesprochenen Heterogenität der Ausgangsdaten für den KUG herumschlagen müssen und darüber hinaus sehr viel Feedback geliefert, worüber ich ausgesprochen dankbar bin.</p>
<p>Problematisiert wurde insbesondere die bereits angesprochene unterschiedliche sachliche Erschliessung mit Schlagworten bei gleichen Titeln in unterschiedlichen Katalogen. Entsprechend der Verschlagwortungsvorlieben der jeweiligen InstitutsbibliothekarInnen (die nicht nach RSWK verschlagworten &#8211; was allerdings nicht notwendigerweise ein Nachteil ist) werden im besten Fall verschiedene, im schlimmsten Fall gar keine Schlagworte vergeben. Einmal abgesehen von der uneinheitlichen Erscheinungsform des Titels in der Vollanzeige für den Recherchierenden &#8211; was notfalls noch zu verschmerzen wäre &#8211; kann dieser den Titel in einem Katalog eventuell über die Suche nach dem entsprechenden Schlagwort finden, im anderen aber gerade nicht. Das ist definitv ein Problem.</p>
<p>Als finaler Denkanstoß war dieser Artikel Grund genug sich im Rahmen des KUG etwas eingehender mit diesem konkreten Problem im Bereich Verschlagwortung zu beschäftigen und nach einfach zu realisierenden Lösungsansätzen zu suchen. Sehr schnell hat sich herauskristallisiert, dass sich dieses Problem sehr gut mit dem bereits bestehenden Toolset des KUG angehen lässt. Wie schon bei anderen Maßnahmen zur katalogübergreifenden Homogenisierung von Daten im KUG greifen wir auch hier auf das Konzept der <a title="Zentrale Kataloganreicherung im KUG" href="http://blog.openbib.org/2008/06/18/zentrale-kataloganreicherung/" target="_blank">Zentralen Kataloganreicherung</a> zurück.</p>
<p>Dazu werden in einem ersten Schritt beim nächtlichen Update eines jeden Katalogs im KUG die dort vergebenen Schlagworte mit der zugehörigen ISBN als Zugriffsschlüssel (unter einer neuen Kategorienummer) in unserer zentralen Anreicherungsdatenbank abgelegt. Das geschieht durch ein sehr einfaches Anreicherungsprogramm <a title="Programm im CVS" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/conv/enrichmnt/swt2enrich.pl?view=log" target="_blank">swt2enrich.pl</a>. Damit wurde bereits folgendes erreicht:</p>
<ol>
<li>Jeder Titelaufnahme mit der jeweiligen ISBN stehen alle korrespondierenden &#8220;angereicherten&#8221; Schlagworte jenseits der (etwaig vorhandenen) lokalen Verschlagwortung zur Verfügung.</li>
<li>Darüber hinaus wird durch die Anreicherungdatenbank ein Verknüpfungsnetz von Titeln &#8211; identifiziert durch alle ISBNs zum jeweiligen Schlagwort &#8211; quasi unsichtbar über den aktuellen (Teil-)Katalog gelegt. Auf diese Weise lassen sich zu jedem so angereicherten Schlagwort auch weitere thematisch gleich eingeordnete Titel <em>im aktuellen Katalog</em> finden und verknüpfen &#8211; auf Grundlage der Verschlagwortung des Titels <em>in einem anderen Katalog</em>.</li>
</ol>
<p>Im KUG werden diese &#8220;angereicherten Schlagworte&#8221; mit entsprechender Verknüpfung in der Einzeltrefferanzeige im Block &#8220;<em>Entdecken Sie weitere Treffer über:</em>&#8221; als &#8220;<em>Verschlagwortung aus anderen Katalogen</em>&#8221; angezeigt &#8211; für den Recherchierenden bewusst getrennt von den sonstigen bibliographischen Daten.</p>
<p>In einem zweiten Schritt werden nun nur noch durch entsprechende Parametrisierung die &#8220;angereicherten Schlagworte&#8221; mit in den Suchindex des jeweiligen Katalogs übernommen und sind so neben den &#8220;normalen&#8221; Schlagworten recherchierbar. Ein so mit weiteren Schlagworten angereicherter Titel profitiert unmittelbar von dieser Anreicherung explizit dadurch, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er &#8220;<em>mit den Suchworten des Recherchierenden</em>&#8221; auch gefunden wird. Die Grundannahme ist also: Je größer die Wortbasis der intellektuell verschlagwortenden BibliothekarInnen, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer mit einem davon rechierchiert und dadurch den Titel findet.</p>
<p>Ein gutes Beispiel für diese Kataloganreicherung mit Schlagworten ist der Titel &#8220;<a title="PermaLink zu diesem Titel" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/inst201/44212/1/kug/index.html" target="_blank"><strong>Die materielle Polizeipflicht des Zustandsstörers und die Kostentragungspflicht nach unmittelbarer Ausführung und Ersatzvornahme &#8211; dargestellt am Beispiel der Altlasten-Problematik</strong></a>&#8221; aus dem Katalog der Fachbibliothek Rechtswissenschaft.</p>
<div id="attachment_47" class="wp-caption alignnone" style="width: 308px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich1.png"><img class="size-medium wp-image-47" title="swtenrich1" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich1-300x168.png" alt="Anreicherung des Titels mit weiteren Schlagworten" width="298" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Anreicherung des Titels mit weiteren Schlagworten</p></div>
<p>Dieser Titel wurde lokal mit den Worten <em>Altlasten, Kostenpflicht und Polizeipflicht</em> verschlagwortet. Durch die Anreicherung kommen nun noch die Begriffe <em>Altlastsanierung, Störer, Zustandshaftung und Gefahrenabwehr</em> hinzu. Gleichzeitig ist dieser Titel auch im Katalog des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre vorhanden (PermaLink <a title="PermaLink dieses Titels" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/inst213/1938/1/kug/index.html" target="_blank">hier</a>).</p>
<div id="attachment_48" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich2.png"><img class="size-medium wp-image-48" title="swtenrich2" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich2-300x175.png" alt="Anreicherung mit Schlagworten bei einem lokal nicht verschlagworteten Titel" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Anreicherung mit Schlagworten bei einem lokal nicht verschlagworteten Titel</p></div>
<p>Dort ist der Titel überhaupt nicht verschlagwortet und er profitiert maximal von der Anreicherung. Mehr noch &#8211; wie bereits angesprochen können alle Titel durch den Nutzer <em>in diesem Katalog</em> erreicht werden, die auch <em>in anderen Katalogen</em> vorhanden sind und dort entsprechend verschlagwortet wurden &#8211; z.B. mit dem Schlagwort <em>Gefahrenabwehr</em> ergeben sich so 5 zusätzlich vernetzte Titel.</p>
<div id="attachment_49" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich3.png"><img class="size-medium wp-image-49" title="swtenrich3" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/11/swtenrich3-300x177.png" alt="Titel zur Gefahrenabwehr im lokalen Katalog entsprechend der Verschlagwortung in anderen Katalogen" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Titel zur Gefahrenabwehr im lokalen Katalog entsprechend der Verschlagwortung in anderen Katalogen</p></div>
<p>Die Kataloganreicherung mit Schlagworten ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit relativ wenig Aufwand für den Recherchierenden ein deutlicher Mehrwert im Bereich Recherchierbarkeit sowie thematische Titelvernetzung geschaffen werden konnte. Dieser Mehrwert ließe sich noch weiter steigern, wenn es zu einem freien Austausch dieser (und weiterer) Informationen mit anderen Katalogen bzw. Katalogprojekten kommen könnte. So überlegen wir derzeit z.B. ob und wie wir weite Teile unserer Anreicherungsdatenbank frei verfügbar machen können, so dass sie von anderen interessierten Katalogen genutzt werden können. Solch ein Austausch würde insbesondere im Bereich der &#8220;social web&#8221;-Inhalte wie z.B. bei Tags, Literaturlisten usw.  in Katalogen, die jeder für sich unterhalb einer kritischen Masse von Nutzern agieren, einen gangbaren Weg darstellen, um eben jene kritische Masse durch Zusammenarbeit dennoch zu erreichen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DFG-Viewer für Wikisource im KUG</title>
		<link>http://blog.openbib.org/2009/08/21/dfg-viewer-fur-wikisource-im-kug/</link>
		<comments>http://blog.openbib.org/2009/08/21/dfg-viewer-fur-wikisource-im-kug/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 22:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[DFG-Viewer]]></category>
		<category><![CDATA[Mashups]]></category>
		<category><![CDATA[METS]]></category>
		<category><![CDATA[unAPI]]></category>
		<category><![CDATA[Wikisource]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bestreben die Digitalisate von Wikisource &#8211; jenseits des schon erfolgten Nachweises im KUG &#8211; für unsere Nutzer noch einfacher zugänglich zu machen, haben wir die Idee von Jakob Voss, diese über den DFG-Viewer zu erschließen, weiter verfolgt und nun für den KUG umgesetzt. Der DFG-Viewer benötigt die Strukturinformationen des Digitalisats im METS-Format, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bestreben die Digitalisate von Wikisource &#8211; jenseits des schon erfolgten Nachweises im KUG &#8211; für unsere Nutzer noch einfacher zugänglich zu machen, haben wir die <a title="Wikisource im DFG-Viewer dank Schnittstellen" href="http://jakoblog.de/2008/03/31/wikisource-im-dfg-viewer-dank-schnittstellen/" target="_blank">Idee von Jakob Voss</a>, diese über den <a title="DFG-Viewer Homepage" href="http://dfg-viewer.de/" target="_blank">DFG-Viewer</a> zu erschließen, weiter verfolgt und nun für den KUG umgesetzt.</p>
<p>Der DFG-Viewer benötigt die Strukturinformationen des Digitalisats im <a title="zvdd/DFG-Viewer METS-Profil" href="http://dfg-viewer.de/fileadmin/groups/dfgviewer/METS_Anwendungsprofil_2.0.xml" target="_blank">METS-Format</a>, wie es auch vom Zentralen Verzeichnis Digitalisierter Drucke <a title="zvdd Homepage" href="http://www.zvdd.de/" target="_blank">zvdd</a> verwendet wird. Da Jakob für Wikisource bereits einen <a title="wsource2mets.pl von Jakob Voss" href="http://jakoblog.de/wp-content/uploads/2008/03/wsource2metspl.txt" target="_blank">Proof-Of-Concept-Code</a> veröffentlichte, habe ich diesen mit seiner Erlaubnis erst einmal als Grundlage für unsere Umsetzung genommen und ihn dann sukzessive überarbeitet.</p>
<p>Ausgehend von der Indexseite der jeweiligen Digitalisate, die alle mit <em>Index:</em> beginnen, können dort &#8211; ähnlich den Personen- und Textdaten für die bibliographischen Daten in der deutschen Wikisource &#8211; z.T. strukturiert vorliegende rudimentäre Metadaten des Digitalisats aus dem XML-Dump von Wikisource entnommen werden. Diese sehen normalerweise so aus:</p>
<pre>|BILD=[[Datei:Kafka Der Prozess 1925.jpg|200px]]
|AUTOR=[[Franz Kafka]]
|TITEL=[[Der Process]]
|VERLAG=Verlag die Schmiede
|JAHR=1925
|ORT=[[Berlin]]
|QUELLE=[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?apm=0&amp;aid=318 ÖNB-ANNO]
|SEITEN=[[Seite:De Kafka Prozeß I.jpg|I]]</pre>
<p>Für den DFG-Viewer sind hier insbesondere die Informationen AUTOR, TITEL, JAHR, ORT und vor allem SEITEN interessant. Die Namen aller im zugehörigen Werk digitalisierten Seiten beginnen mit <em>Seite:</em> gefolgt von der effektiven Seitenzählung, die mit Pipe abgetrennt ist. Leider verfügen nicht alle Einträge über solche Metadaten, die über die Seiten-Verweise hinausgehen. In diesem Fall muss man sie den Textdaten der zugehörigen Wikisource-Seite entnehmen und einfach alle Verweise einsammeln die mit <em>Seite:</em> beginnen. Manchmal wird auch das Container-Format DJVU für Digitalisate verwendet. Dieses können wir bisher leider noch nicht verarbeiten.</p>
<p>Die Kunst ist nun zu den Seiten-Verweisen ala</p>
<pre>[[Seite:De Kafka Prozeß I.jpg|I]]</pre>
<p>die effektiven Dateinamen und -urls zu bestimmen, die für die METS-Datei benötigt werden. Hier hätte ich aus Effizienzgründen, und um Wikisource nicht allzusehr zu belasten, gerne einen geeigeneten Wikimedia-Dump herangezogen, konnte aber keinen finden. Daher muss man zwingend das Wikimedia-API verwenden, bei dem man zudem an die Beschränkungen der maximalen Request-Menge denken muss.</p>
<p>Eine solche Abfrage hat z.B. folgende Form:</p>
<p>http://de.wikisource.org/w/api.php</p>
<p>?format=json&amp;action=query∝=imageinfo&amp;iiprop=url&amp;iiurlwidth=1000&amp;titles=Image<br />
 <img src='http://blog.openbib.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> e Kafka Prozeß I.jpg|Image:De Kafka Prozeß II.jpg|Image:De Kafka Prozeß 001.jpg|Image:De Kafka Prozeß 002.jpg</p>
<p>Zurückgeliefert bekommt man dann alle benötigten Datei-Informationen im JSON-Format und kann diese sehr einfach weiter verarbeiten.</p>
<p>Wichtig ist hier die Forderung des DFG-Viewers nach einer Standardauflösung von 1000 bis 1500 Pixel für die Breite der Bilder, die über den CGI-Parameter <em>iiurlwidth</em> konfiguriert wird. Mit den Metadaten des Digitalisats, den Labeln für die effektive Seitenzählung, den URLs für die Bilder in der geforderten Standard- sowie maximal möglichen Auflösung, hat man nun alle Informationen an der Hand, um die METS-Beschreibung zu erstellen.</p>
<p>Geplant war zuerst die Katalogeinträge im KUG um eine Kategorie zu erweitern und in diese dann die in XML kodierten METS-Informationen abzulegen. Just in diesem Moment haben wir aber bemerkt, daß der DFG-Viewer die METS-Daten von Jakob gar nicht mehr anzeigen kann. Die Seite bleibt einfach weiß &#8211; eine Fehlermeldung gibt es nicht und auch der <a title="Validator für den DFG-Viewer" href="http://dfg-viewer.de/profil-der-metadaten/validator/" target="_blank">Validator</a> für den DFG-Viewer bescheinigte späteren METS-Kodierungen von uns Korrektheit &#8211; nur der DFG-Viewer zeigte nichts an. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, daß der DFG-Viewer anscheinend mindestens für einen Tag die METS-Daten eines Digitalisats zwischenspeichert &#8211; für jeden fehlerhaften Versuch muss man sich also ein neues Digitalisat suchen&#8230;</p>
<p>An diesem Punkt habe ich die Idee mit der fertig abgespeicherten METS-Beschreibung aus Flexibilitätsgründen sehr schnell verworfen, um auch später noch schnell Anpassungen im geforderten METS-Derivat vornehmen zu können. Dazu erfolgte mit unserem <a title="wikisource2meta.pl" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/conv/wikisource/wikisource2meta.pl?view=log" target="_blank">Konvertierungsprogramm</a> eine Serialisierung der wesentlichen Basisinformationen (Metadaten, URLs, Label, usw.) in ein Set an neu geschaffenen Kategorien. Aus diesen Kateogorien generieren wir dann erst später über unser Templating-System, dem <a title="Template Toolkit für Perl" href="http://www.template-toolkit.org/" target="_blank">Template Toolkit</a>, im Template <a title="METS-Template" href="http://cvs.berlios.de/viewvc/openbib/openbib/portal/perl/templates/connector_unapi_mets?view=log" target="_blank">connector_unapi_mets</a> die für den DFG-Viewer geeignete METS-Beschreibung.</p>
<p>Konkret haben wir zur Lieferung der METS-Beschreibung die schon vorhandene unAPI-Schnittstelle um das METS-Format erweitert. Da wir aber noch nicht genau wissen, ob der Hauptnutzer dieser Schnittstelle &#8211; Zotero &#8211; eventuell Probleme mit diesem zusätzlichen Format hat, wird es erst einmal bei unAPI-Anfragen nicht explizit &#8220;beworben&#8221; und muss explizit mit <em>format=mets</em> spezifiziert werden (<a title="METS für Kafka's Prozess via unAPI" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/unapi?id=wikisource_de%3A1834&amp;format=mets" target="_blank">Beispiel)</a>.</p>
<p>Die Verlinkung zum DFG-Viewer erfolgt im KUG in den Vollanzeigen der jeweiligen Katalogaufnahme, wie z.B. beim gewählten Beispiel von <a title="PermaLink des Titels im KUG" href="http://kug.ub.uni-koeln.de/portal/connector/permalink/wikisource_de/1834/1/kug/index.html" target="_blank">Kafka&#8217;s Prozeß</a>.</p>
<p><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/08/dfgviewer.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-31" title="dfgviewer" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/08/dfgviewer-300x148.png" alt="Mit dem DFG-Viewer verlinkter Titel im KUG" width="300" height="148" /></a></p>
<p><a href="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/08/dfgviewer1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-32" title="dfgviewer1" src="http://blog.openbib.org/wp-content/uploads/2009/08/dfgviewer1-300x175.png" alt="Das Buch im DFG-Viewer" width="300" height="175" /></a></p>
<p>Oft ist hier das gesamte Buch verlinkt &#8211; dieses ist üblicherweise via INDEXSEITE in den Textdaten spezifiziert, falls Artikelnamen differieren &#8211; und man muß erst den durch die Katalogaufnahme beschriebenen Aufsatz darin finden. Aber dafür gibt es ja normalerweise ein Inhaltsverzeichnis &#8211; falls vorhanden..</p>
<p>Schön wäre es aber dennoch, sofort passgenau zur entsprechenden Seite zu springen &#8211; bisher konnten wir die dazu benötigten Informationen aus den Wikisource-Artikel aber noch nicht extrahieren bzw. verarbeiten.</p>
<p>Es gibt hier also auch noch einiges zu tun.</p>
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